Kurzporträt Benny Jerzenbeck (Archivversion)

Wie am Schnürchen

Aller guten Dinge sind drei, das gilt zumindest für den diesjährigen ADAC-Junior-Cup-Gewinner Benny Jerzenbeck (Aprilia). In seiner dritten Saison lief für den 19jährigen Schlaks aus Merzig im Saarland alles wie am Schnürchen. Mit seinem zweiten Platz auf dem Nürburgring sicherte er sich bereits zwei Rennen vor Saisonende den Gesamtsieg. Und außerdem hat Jerzenbeck auch noch Chancen auf den Titel im 125er OMK-Pokal. Mitverantwortlich für den Erfolg des Zweiradmechaniker-Azubis sind sein Teamchef Alfred Waibel und Mechaniker Werner Pfander, die im Vorjahr bereits Katja Poensgen zum Triumph im Junior-Cup verhalfen. Jerzenbeck setzt auch in Zukunft auf das bewährte Duo Waibel/Pfander. »Den Benny, den Werner und mich gibt es nur im Dreierpäckle«, umreißt der sechsfache deutsche 125er Meister Waibel die gemeinsamen Pläne für die Saison 1997. Ein Platz unter den ersten drei der 125er DM lautet das erklärte Ziel für nächste Jahr. »Das klingt hart, ist aber machbar«, betont Waibel, »denn Benny lernt schnell und wird auf der Rennstrecke zum Killer.« Abseits der Piste wirkt Jerzenbeck dagegen eher schüchtern. ms
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