Kurztest Yamaha XV 125 (Archivversion)

Halbe Portion

Aufmerksamen Zeitgenossen ist nicht entgangen, daß MOTORRAD in der neuen Rubrik »Protokoll« im Ressort Test und Technik in Heft 2/1997 Zwischenbilanz bei Langstreckentests zog und vom Kauf einer neuen Langzeit-Testmaschine berichtete: Die Kawasaki ER 5 wurde, wie vor drei Jahren mit der BMW R 1100 RS begonnen, anonym bei einem Händler bestellt. Erst nach Ankunft des Motorrads wird das Inkognito gelüftet, damit es wirklich aus der Kiste kommt - wie bei Otto Normalverbraucher.Nach Einfahren und erstem Kundendienst sowie Grundmessungen ging die Kawa auf die lange Reise. Sie endet im allgemeinen nach 50000 Kilometern. Im Alltagbetrieb, auf Dienst- oder Urlaubsreisen spulen MOTORRAD-Redakteurinnen und -Redakteure solo oder zu zweit in rund 18 Monaten diese Distanz ab. Bei Tourenmotorrädern gar schon viermal eine 100000-Kilometer-Marter. Jede Maschine wird auch im Winter bewegt, um die Wirkungen von miesem Wetter, klirrender Kälte, Nässe, Streusalz und anderen Fährnissen wirklich zu »erfahren«. Nach Ende der Testdistanz wird erneut gemessen, nach dem Zerlegen werden auch die »Innereien« auf Verschleiß untersucht. Dies bleibt leider zunehmend nicht ohne Folgen, immer öfter aber können Industrie-Vertreter bei der Schlußbesprechung nicht auf bedauerliche Einzelfälle verweisen: Schließlich hat MOTORRAD mit Kundendiensten bei Händlern für Präsedenzfälle in Sachen Teiletausch oder Kulanz gesorgt.Warum ich Ihnen dies alles erzähle? Weil ich hiermit versichere, daß wir diese Härtetests im Dienste der Leser auch künftig fahren und dabei weder Kosten noch Mühen scheuen. Schließlich profitieren Sie von unserem Vorsprung an Kompetenz, Kilometern und Zeit. Damit Sie sich nicht nach einem Motorrad-Leben ärgen müssen, wenn die Katze längst aus dem Sack ist. Neueste Langstreckentest-Erkentnissse finden sich übrigens ab Seite 40.Es grüßt Sie herzlich
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