Langbahn-WM Pfarrkirchen (Archivversion)

Tatums Tatwaffe

Einen großen Sprung nach vorn machte der Brite Kelvin Tatum (7) im niederbayerischen Pfarrkirchen beim dritten von fünf Langbahn-WM-Läufen. Mit neuem Vergaser und neuem, um fünf Kilogramm leichteren Fahrwerk des Schweizer Ex-Weltmeisters Marcel Gerhard besiegte der zweifache Weltmeister im A-Finale den zunächst führenden Deutschen Gerd Riss. Vor Pfarrkirchen waren beide Kontrahenten gleichauf gelegen: Riss hatte in Bielefeld gewonnen, Tatum war dort die Hinterradachse gebrochen – Platz sechs. Im französischen Marmande gewann dann Kelvin Tatum, während Riss nach einem Rempler Letzter wurde.
Und Weltmeister Robert Barth? Der beherrschte in Pfarrkirchen zwar die
Vorläufe souverän, verzockte aber bei der Wahl des Startplatzes für das Finale und kämpfte sich dann – typisch Barth – durch die Sandstrahlen der Konkurrenz vom sechsten noch auf den dritten Platz vor. Für seinen dritten WM-Titel kommt der Memminger 2004 allerdings so oder so nicht mehr in Frage, denn er hatte wegen eines schweren Sturzes auf dem Teterower Bergring acht Wochen lang zuschauen
müssen und zwei Langbahn-GP-Läufe verpasst. ths
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