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Japanische Airbag-Weste als Unfallschutz

Nachdem die Entwicklung der Zweiradhersteller in Sachen Airbag nur schleppend vorangeht, bietet nun Mugen Electronic für den japanischen Markt eine Airbag-Weste an. Kostenpunkt: umgerechnet 880 Mark. Kurioserweise soll die Weste Fahrer schützen, die rücklings vom Motorrad fallen, eine Unfallkonfiguration, die in der Statistik eher den Ausnahmefall darstellt. Die Auslösung erfolgt über eine am Motorrad befestigte Reißleine, so daß der Airbag erst nach der Trennung vom Motorrad aktiviert wird. Zudem dauert die Füllzeit zirka eine Sekunde, eine Zeitspanne, in der der Aufprall auf ein Hindernis oder die Fahrbahn längst erfolgt ist. Die Füllpatrone ist rechts vor der Brust des Fahrers angebracht und sorgt im Fall des Aufpralls vermutlich für schwere Rippenbrüche. Das Konzept erscheint wenig ausgereift und dürfte nur in wenigen speziellen Fällen Schutz bieten.
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