Motocross-WM (Archivversion)

Ende gut...

...alles gut, hieß es für Stefan Everts beim Finale zur Motocross-WM auf dem Kärntenring, einer erst in diesem Jahr neu erbauten Retortenpiste im Süden Österreichs. Der 29-jährige Belgier, der nach zweijähriger Verletzungspause als der große Unbekannte in das Kalkül der 500er-Motocross-WM einbezogen war, holte sich mit einem zweiten Platz den Halbliter-WM-Titel. Einzig der letzte verbliebene Titelrivale, Everts’, Landsmann Joel Smets, konnte den Laufsieg des Yamaha-Fahrers verhindern. Verständlich, schließlich hätte dem Yamaha-Werkspiloten sogar Rang 14 für den WM-Lorbeer gereicht. Der Schwabe Bernd Eckenbach holte sich beim Finale immerhin den siebten Platz.Ende gut, alles gut galt auch für Pit Beirer. Nachdem der Titel in der 250er-Klasse bereits an den Suzuki-Werkspiloten Mickael Pichon vergeben war, rückte sich der Mann vom Bodensee ins Zentrum des Geschehens. Nach anfänglicher Führung ging nur noch Pichon am Yamaha-Piloten vorbei. Platz zwei reichte, um den fünften Platz in der WM-Gesamtwertung zu zementieren. Auch Collin Dugmore bescherte sich ein erfreuliches Saisonende. Dem Wahl-Schwaben reichte Platz 13 zum hervorragenden zehnten Platz in der WM-Tabelle.In Abwesenheit des schon feststehenden Weltmeisters James Dobb, gewann der Holländer Erik Eggens den Lauf der 125er-Klasse. Der 17-jährige Josef Dobes aus Neuötting holte sich mit Rang 15 noch einen Zähler.
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