Motormanagement, elektronisches (Archivversion)

Fachbegriffe

Arbeitstakt: Dritter Takt des Viertaktverfahrens: Der Zyklus, bei dem das gezündete Gemisch den Kolben nach unten treibt, der über das Pleuel die Kurbelwelle in Rotation versetzt. Erster Takt: Ansaugen, Einlassventile offen; zweiter Takt: Verdichten, alle Ventile geschlossen. Dritter Takt: Zünden, alle Ventile geschlossen; Vierter Takt: Ausstoßen, Auslassventile offen.CPU: Central Processing Unit (auch Blackbox genannt); Bezeichnung für den zentralen Rechner, also die Einheit, die alle Eingangssignale verarbeitet, und Zündzeitpunkt und Einspritzung steuert.Frühzündung: Anzahl der Winkelgrade, welche die Kurbelwelle sich noch drehen muss, bevor der Kolben den oberen Totpunkt, also seine höchste Stellung erreicht hat; Die Frühzündung bewegt sich etwa zwischen fünf Grad bei niedriger bis hin zu etwa 40 Grad bei hoher Drehzahl.Lambda-Sonde ((-Sonde): Lambda bezeichnet die sogenannte Luftverhältniszahl und gibt Auskunft über die Zusammensetzung des Kraftstoff-Luftgemischs. Idealerweise beträgt diese – unter Normbedingungen – 1 Kilogramm Kraftstoff zu : 14,7 Kilogramm Luft, was einem (-Wert von 1 entspricht (( > 1: mager; ( < 1: fett). Für optimale Funktion benötigt eine (-Sonde eine Betriebstemperatur von rund 300 Grad Celsius, weshalb viele Sonden beim Start elektrisch beheizt werden. Im Bereich um = 1 erzeugt der Otto-Motor die geringsten Schadstoffkonzentrationen. Die Lambda-Sonde regelt das Kennfeld das (-Fenster enger um ( = 1 (Kennfelder ohne Kat: ungefähr 0,9 < ( < 1,1; mit Kat: ungefähr 0,97 < ( < 1,04).Steuerung: Ein Vorgang, bei dem eine oder mehrere Eingangsgrößen Ausgangsgrößen beeinflussen.Regelung: Ein Vorgang ähnlich der Steuerung, bei dem jedoch die Ausgangsgrößen ständig überprüft, mit einem Referenzwert verglichen und korrigiert werden.
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