OMK präsentierte neuen DM-Vermarkter (Archivversion)

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Die OMK hat die TV- und Marketingrechte für die Superbike-DM und die anderen Inter-DM-Klassen (125cm3, 250cm3, Supersport 600) neu vergeben. Partner der deutschen Motorradsport-Föderation in den nächsten drei Jahren wird die DEWE-Mediengruppe sein. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen Superbike-DM-Vermarkter Moto Motion lehnt die OMK dagegen strikt ab.Die 1964 gegründete DEWE-Mediengruppe besteht aus acht Einzelunternehmen. Das Spektrum reicht von Film- und Fernsehproduktionen für Sport und Industrie über technische Dienstleistungen bis zur Werbeagentur. 115 feste und etwa 100 freie Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 30 Millionen Mark.DEWE will die internationale Straßen-DM als Gesamtpaket vermarkten. Dazu gehören neben TV-Live-Übertragungen der Superbike-Rennen jeweils einstündige Magazinsendungen von den anderen Klassen. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Intensivierung der Pressearbeit sein. Wunschsender ist das Deutsche Sport Fernsehen (DSF). Verträge mit dem Sender sind noch nicht geschlossen, entsprechende Sendeplätze aber reserviert.Zwischen drei und vier Millionen Mark werden für die Realisierung des neuen Konzepts benötigt. Der Etat soll im wesentlichen durch einen Industriepool sowie branchenfremde Sponsoren finanziert werden. Konkrete Partner kann DEWE bislang allerdings noch nicht präsentieren. Die große Frage ist nun, ob die in der Pro Superbike-Initiative organisierten Teams und Importeure die Fronten wechseln. Suzuki-Sportchef Bert Poensgen zum Beispiel war in einer ersten Reaktion vom DEWE-Konzept nicht überzeugt und kündigte an, daß er zusammen mit Moto Motion eine eigene, von der OMK unabhängige Rennserie forcieren wolle.BildtextHand in Hand: OMK-Generalsekretär Haupt mit DEWE-Partnern Richter (links) und Gantner (rechts)
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