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Moto Cross-WM: Bervoets knapp vor Beirer

Wer hätte das gedacht: Marnicq Bervoets, in der Moto Cross-WM schon mit dem Nimbus des ewigen Zweiten behaftet, ist in der noch jungen 250er Saison plötzlich der Mann, den es zu schlagen gilt. Nach der fünften WM-Runde in Venezuela führt der Flame die Tabelle weiter an. Was die Sache besonders spannend macht: Bervoets liegt nur zwei Punkte vor seinem deutschen Kawasaki-Teamkollegen Pit Beirer. Dem gelang im ersten Lauf in Venezuela ein Sieg, im zweiten kam er hinter dem Honda-Duo Frederic Bolley und Ryan Hughes sowie Bervoets auf Rang vier.In der 500er Klasse, in der verschiedene Motorenkonzepte gegeneinander konkurrieren, geht das Wechselspiel an der Spitze munter weiter. Beim dritten Grand Prix im österreichischen Schwanenstadt feierte Andrea Bartolini auf der 400er Viertakt-Yamaha einen Laufsieg und übernahm die WM-Führung vom amtierenden Weltmeister Joël Smets (Husaberg 600). Im zweiten Heat gab es einen Premieren-Sieg für den neuen, 520 cm³ großen KTM-Viertakter durch den Neuseeländer Shayne King.Erfreulich aus deutscher Sicht: Jochen Jasinski schaffte mit der 500er Zweitakt-Honda die Plätze fünf und sieben. Weniger erfreulich: Husqvarna-Werksfahrer Bernd Eckenbach blieb nach einem Sturz in der Startrunde des ersten Laufs und Aufgabe wegen schmerzender Schulter im zweiten erneut ohne Punkte. In der 125er WM setzte Titelverteidiger Alessio Chiodi seinen Siegeszug auch beim vierten GP in Spanien fort.
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