Regeländerung für die Superbike-WM beabsichtigt (Archivversion)

Rüstungs-Kontrolle

Anthony Gobert lassen die Absichten des Motorrad-Weltverbands FIM sicher cool. Denn das Enfant terrible der Rennszene (siehe Interview unten) fährt 1998 in der amerikanischen Meisterschaft. In der Superbike-WM allerdings weht ein frischer Wind. Um die Viertakt-Serie für Privatfahrer wieder attraktiver zu machen und die Kosten zu senken - jedes Werk muß etwa acht Millionen Mark für eine Saison veranschlagen -, will die FIM künftig verstärkt auf die Stimme der Industrie hören. Erste Vorschläge der Hersteller: Es soll einheitliches, für jedermann käufliches Benzin verwendet werden. Pro Veranstaltung steht jedem Fahrer nur eine festgelegte maximale Anzahl von Reifen zur Verfügung. Schwinge und Gabel müssen den Serien-Pendants der Superbikes entsprechen. Testfahrten auf den Strecken, auf denen im betreffenden Jahr Superbike-WM-Läufe stattfinden, sind verboten.Sollte alles planmäßig laufen, könnte ein Teil dieser Änderungen bereits in der Saison 1999 greifen.
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