RENNTRAINING HOCKENHEIM (Archivversion)

Variante 6

Darf’s der kleine oder soll’s der große Kurs sein? Wie war die Welt früher einfach. Denn im Zuge des Umbaus des Hockenheimrings bieten sich heute sage und schreibe elf Streckenkombinationen an. Für sein Renntraining und den Sportfahrerlehrgang am 25. und 26. Juni hat sich das ACTION TEAM für Variante 6 entschieden. Zumindest für dieses Jahr. Denn vor der Formel 1, und die debütiert erst später, darf keiner den neuen großen Kurs, jetzt Variante 1 genannt, befahren.Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei Variante 6 der ehemalige kleine Kurs. Und das ist er auch und irgendwie doch nicht. Weil’s entscheidende, kleine Veränderungen gibt. Da wären diese 70 Meter, um die sich die Ideallinie auf 2590 Meter verkürzt. Was zum einen daran liegt, dass die Nordkurve ein paar Meter nach innen rückt (siehe Skizze), um den Auslauf größer zu gestalten. Statt harmonisch reinzubrettern wie einst, verlangt diese Kurve, nunmehr dezent geknickt, vom Fahrer den besonderen Kick. Auch die Südkurve geriet etwas eckiger, zwei scharfe Bögen und eine Gerade dazwischen. Außerdem ist die Senke zwischen Süd- und der Agip-Kurve stumpf platt gemacht worden. Und dann noch diese adrette neue Schikane am Ausgang der Querspange. Aber die muss man ja nicht nehmen. Obwohl das Layout der Strecke also fast gleich blieb, hat sich ihre Charakteristik stark verändert: Sie ist anspruchsvoller geworden. Die Teilnehmer an den ACTION-TEAM-Trainings werden es erfahren: Variante 6 – das ist eine Herausforderung.
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