Rollsplitt am Krähberg (Archivversion)

Schikane oder Notwendigkeit?

Rollsplitt im Überfluß sorgte am diesjährigen Pfingstwochenende bei Besuchern des Odenwaldes für ungewollte Rutschpartien und vereinzelt für Stürze. Einige Hamburger Biker machten ihrem Ärger mit schriftlichen Anfragen an zuständige Ämter sowie Leserbriefen in der Odenwälder Regionalzeitung Luft. Anschuldigungen, daß Warntafeln erst kurz vor Beginn des Rollsplitts aufgestellt und dieser auch ohne jegliche erkennbare Baumaßnahme aus Schikane in Kurvenbereichen über Nacht gestreut worden sei, weist sowohl die zuständige Straßenmeisterei Beerfelden als auch der Regierungsdirektor des Odenwaldkreises, Herr Gravert, entschieden zurück. In seiner Stellungnahme heißt es: »Bei der Aufbringung des Rollsplitts im Bereich der Krähbergstrecke handelt es sich um eine notwendige Oberflächenbehandlung zur Beseitigung von Deckenschäden.« Ob mehr Rollsplitt als notwendig aufgetragen wurde, bleibt fraglich.
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