Sachsen-Offensive (Archivversion)

Sachsen-Offensive

Das MuZ 500er Grand Prix-Projekt ist Sache aller Sachsen.

Standesgemäß im sächsischen Landtag am Dresdener Elbufer präsentierte MuZ das neue 500-cm³-Grand Prix-Team. Das in den traditionellen Farben Weiß-Grün-Schwarz lackierte Motorrad wird vom Italiener Doriano Romboni gefahren. Als Testfahrer und, wenn alles nach Plan verläuft, auch als Wild Card-Fahrer beim deutschen Grand Prix auf dem Sachsenring am 19. Juli steht MuZ-Stammpilot Rigo Richter bereit. Die Vorsaison-Tests der internationalen MuZ-Truppe, die ja die entscheidenden Strukturen des bisherigen elf 500-Teams übernommen hat, weckten Optimismus. »Das Motorrad ist total überarbeitet und war bei unseren Testfahrten in Jerez und Shah Alam sehr zuverlässig. Kein wesentliches teil ist gegenüber der elf 500-Vorgängermaschine unverändert«, freut sich Teammanager Serge Rosset, der mit seiner französischen Firma ROC Compétition für das Fahrwerk verantwortlich zeichnet. Urs Wenger, mit seiner Firma Swissauto der Motorenlieferant, ist besonders stolz, »daß wir kaum Umstellungsprobleme auf den unverbleiten Sprit haben. Wir werden beim ersten GP in Suzuka am 5. April mit der gleichen Leistung antreten können wie 1997«.MuZ-Geschäftsführer Petr-Karel Korous setzt das Saisonziel mittelhoch an: »Wir sollten in der Lage sein, Plazierungen unter den ersten Zehn zu erreichen.“
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