Sotheby´s-Auktion (Archivversion)

Unterm Hammer

Seit der Ausstellung »The Art of the Motorcycle« im New Yorker Guggenheim Museum 1998 sind Bikes als Sammlerstücke in den USA salonfähig geworden. Zum ersten Mal kamen klassische Motorräder dort Mitte September 2000 unter den Hammer. So jedenfalls warb Sotheby´s in Chicago für ihre Auktion. Ob der erzielten Gewinne blieb den amerikanischen Motorradfahrern die Spucke weg: Eine Indian Four ging für 61000 Dollar (rund 140000 Mark) weg, eine Indian Chief von 1953 fand für 49000 Dollar einen Käufer. Insgesamt sind 13 von 57 Motorrädern, darunter Harley-Davidson, Vincent, Ducati und Indian, für mehr als 200000 US-Dollar verkauft worden. Bill Wood, Redakteur der Zeitung »American Motorcyclist«, kennt nur ein Wort für diese Preise: »Stratosphärisch.«
Anzeige

Artikel teilen

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote