Superbike-WM (Archivversion)

Endlich zu Hause

Endlich zu Hause und endlich ein Sieg. Honda-Werkspilot Colin Edwards dürfte vor heimischer Kulisse in Laguna Seca ein Stein vom Herzen gefallen sein. Schließlich war der Texaner seit seinem Triumph in England Ende Mai ohne Laufsieg geblieben. Und den hätte er sich in Kalifornien bereits im ersten Lauf holen können. Doch die anfängliche Führung verlor der Texas Tornado durch einen kräftigen Hinterrad-Rutscher. Der erlaubte es Seriensieger Troy Bayliss samt Ducati-Teamkollege Ruben Xaus, vier Runden vor Schluss vorbeizuziehen.Wenigstens konnte sich Edwards in Heat zwei entschädigen. Mit einem Start-Ziel-Sieg auf der im Stars-and-stripes-Design lackierten Honda empfahl sich der Lokalheld vor immerhin 98000 Fans. Dahinter rangelten Bayliss, Noriyuki Haga, Neil Hodgson und Eric Bostrom herzerfrischend um die Plätze. Letztlich setzte sich nach dem Sturz von Haga und trotz heftiger Attacken von Hodgson der amtierende Champion Bayliss durch. Damit zementierte der Australier seine WM-Führung mit 405 Punkten vor Edwards (352 Punkte). Hodgson liegt mit 221 Zählern im Kampf um den WM-Titel bereits chancenlos zurück.
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