Tendenz steigend: Japanische Kräder werden teurer (Archivversion)

Tendenz steigend: Japanische Kräder werden teurer

Preispolitik der Importeure

Honda erhöht die Preise für Motorräder zum 1. April 2000. »Wir sitzen mit spitzem Rotstift da, Genaues steht aber noch nicht fest«, so Honda-Pressesprecher Klaus Wilkniss. Yamaha hüllt sich in Schweigen. Und die zwei anderen japanischen Importeure äußern sich ausweichend: »Wahrscheinlich kommen wir im Laufe des ersten halben Jahres nicht drum herum«, sagt Bert Poensgen, Vertriebschef von Suzuki. Und Henning Schrader, Leiter der Pressestelle von Kawasaki, meint: »Soweit es sich vermeiden lässt, werden wir nicht erhöhen.« Das Problem: Der Yen-Kurs steigt. »In zwölf Monaten um 28 Prozent. Unmenschlich«, klagt Bert Poensgen. Bitter für Biker: Alle vier japanischen Importeure hatten ihre Modelle bereits zwischen September 1999 und Januar 2000 verteuert: Honda-Motorräder plus 2,8 Prozent, Suzuki-Modelle ebenfalls 2,8 Prozent. Kawasaki verlangt zwischen 0 und 6,9 Prozent mehr für die Straßenmaschinen. Auch die Kosten für Ersatzteile wachsen: Bei Kawasaki waren´s im Februar 4,5, bei Suzuki vergangenen November 4 Prozent. Und Kawasaki setzt dieses Jahr noch eins drauf.
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