Tipps zum Helmkauf (Archivversion)

Tipps zum Helmkauf

Wer sich zu Beginn der aktuellen Saison eine neue Kopfbedeckung gönnt, sollte sich beim Probieren gut beraten lassen.

Aktuelle ECE-Helmnorm 22/04: Am eingenähten Sticker erkennbar, die Prüfnummer muss mit 04 beginnen. Fast alle Helme erfüllen diese Norm. Nie ohne Probe: Passform und Größen fallen unterschiedlich aus, der Kopfumfang gilt nur als grober Richtwert. Sicherer Sitz: Der Helm soll nicht unangenehm drücken, aber keinesfalls zu locker sitzen. Vor allem bei Helmen mit üppiger Komfortpolsterung aufpassen, diese kann sich setzen. Automatikschloss oder Doppel-D-Ring: Geschmacksache. Sportfahrer bevorzugen die leichteren Doppel-D-Ringe, die aber im Handling umständlicher sind. Probefahrt mit Helm: Wenn irgendwie möglich, Praxistauglichkeit und Geräuschentwicklung auf dem eigenen Motorrad testen. Zu Vergleichszwecken mehrere Helme Probe fahren. Brillenträger: Fahrbrille zum Kauf mitbringen. Je nach Gestell und Bügeln kann es Probleme geben.Sturmhaube: Wer an kalten Tagen mit Sturmhaube fährt, probiert den neuen Hut mit Vermummung. Zubehör: Gleich mitkaufen. Ein getöntes Visier für den Sommer, eventuell Pinlock-Innenvisiere oder Fogcity-Folien gegen Beschlagen.Schnäppchen: Auf Messen oder beim Fachhändler gibt´s oft günstige Helme, etwa Auslaufmodelle oder ältere Designvarianten. Damit lässt sich ohne Einbussen an Sicherheit und Praxistauglichkeit mancher Schein sparen.Preis: Verarbeitung und Ausstattung bestimmen ihn maßgeblich. Also nicht vom Verkäufer mit dem Argument des Unfallschutzes einen teuren Hut aufschwatzen lassen. Wer sparen will, fährt mit der Mittelklasse um 300 Mark gut.
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