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V Rallyefahrer tödlich gestürzt
Die Serie tragischer Todesfälle im Motorradsport scheint derzeit nicht abzureißen. Nach dem Tod von Gespann-Beifahrer Gernot
Backmann, Superbike-Pilot Jürgen Oelschläger (Seite 132) und Enduro-Fahrer Swen
Enderlein (nächste Seite) starb am Mittwoch,
den 29. September Rallye-Star Richard
Sainct (Fotos). Auf der vierten Etappe der Pharaonen-Rallye von Baharia nach Siwa war der 34-jährige Franzose bei Kilometer 285 schwer gestürzt und hatte sich einen Genickbruch zugezogen, dessen Folgen er kurze
Zeit später im Ambulanz-Zelt erlag. KTM nahm daraufhin sämtliche Werkspiloten aus dem Wettbewerb, die Rallye wurde jedoch nicht abgebrochen.
Richard Sainct, der seine erste Rallye bereits 1989 bestritt, galt im Rallyesport als einer
der versiertesten und taktisch klügsten Piloten. Fähigkeiten, die den meist ernsthaften, stillen und verschlossenen Offroad-Könner
zu einem der herausragendsten Rallye-Piloten der Gegenwart werden ließen. Drei Dakar-Siege (1999 und 2000 auf BMW, 2003 auf KTM) krönten eine Karriere, die von je zwei Siegen bei der Atlas-, Tunesien-, Marokko- sowie einem Triumph bei der Ägypten-Rallye
eindrucksvoll untermauert wurde. Richard
Sainct hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
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