US-Supercross-Meister Jeremy McGrath über seinen Wechsel zu Suzuki (Archivversion)

«Siege auf Suzuki sind wertvoller“

Jeremy McGrath, nach langen, erfolgreichen Jahren haben Sie Honda verlassen. Hatten Sie Probleme mit Ihrem bisherigen Team?Das Team war immer hervorragend. Die Probleme lagen im 1997er Vertrag. Honda wollte Einfluß auf meine Freizeit nehmen.Was sprach für den Wechsel ausgerechnet zu Suzuki?Ich denke, daß Suzuki momentan von allen Marken am hungrigsten nach Siegen ist. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Suzuki?Im Gegensatz zu Mike LaRocco, Greg Albertijn oder Mickael Pichon bin ich zwar Werksfahrer, trete aber in meinem eigenen Team Nac Nac Enterprises an. So kann ich meine langjährigen Sponsor-Partner behalten.Wie ist Ihr Kontakt zu Honda heute?Sehr gut.Könnten Sie sich vorstellen, irgendwann wieder Honda zu fahren?Nein, ich bin sehr zufrieden, wo ich jetzt bin.Wie funktioniert die Suzuki?Sie gefällt mir sehr gut, vor allen im Handling. Ansonsten haben wir natürlich noch viel Arbeit. Wegen schlechten Wetters haben wir bisher nicht so intensiv testen können, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber grundsätzlich ist das Motorrad hervorragend.Was sind Ihre Erwartungen für die Saison 1997?Nun, ich will natürlich auch auf Suzuki die US-Supercross-Meisterschaft gewinnen. Gerade jetzt, wo nach meinem Weggang von Honda viele Pseudo-Insider unken, ich hätte ja sowieso nur wegen der Honda gewinnen können. Für mich persönlich aber werden künftige Siege auf Suzuki viel wertvoller sein als meine vergangenen Honda-Erfolge.
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