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Die Simson Zweirad GmbH steckt in Schwierigkeiten

Die Simson Zweirad GmbH mit Sitz in Suhl, Thüringen, der zweite Hersteller von Krafträdern neben MuZ in den neuen Bundesländern, steckt derzeit in Schwierigkeiten. Nachdem Betriebsratsmitglieder erfahren hatten, die Geschäftsleitung habe ab dem 26. Juli kurzfristig Betriebsferien angeordnet und es seien keine weiteren Materialbestellungen unterschrieben worden, so Äußerungen gegenüber der Thüringischen Zeitung »Freies Wort«, wandte sich der Betriebsrat in zwei Schreiben an Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) um Hilfe. Simson hat derzeit 120 Beschäftigte und machte zuletzt einen Umsatz von 35 Millionen Mark, vorwiegend mit 50ern, jetzt auch mit der neuen 125er Schikra mit Viertaktmotor. Gegenüber MOTORRAD gab dazu der Geschäftsführer Hans-Georg Heinemann folgende Erklärung ab (gekürzt): »Das Unternehmen war wegen erheblicher Absatzprobleme in wirtschaftliche Schwierigkeriten geraten. Zur Überwindung dieser schwierigen Situation hat das Land seine Unterstützung zugesagt. Insbesondere soll die Möglichkeit geschaffen werden, angefangene Entwicklungsprojekte fortsetzen zu können. Simson strebt damit eine Erweiterung seiner Modellpalette an und erhofft sich eine deutliche Verbesserung seiner Marktchancen.“
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