Yamaha 2001- Dream-Team und Kapitulation (Archivversion)

Haga mit McCoy

Mit dem Wechsel von Superbike-Held Noriyuki Haga verbunden ist ein unausgesprochenes Eingeständnis. Denn Haga, der ab 2001 im Red Bull-Yamaha-Team als Teamkollege von Garry McCoy die 500er-Weltmeisterschaft bestreiten wird, macht nicht nur Manager Peter Clifford zum Bändiger des wohl wildesten Fahrer-Duo der letzten Jahre. Er hinterlässt in der Superbike-WM auch verbrannte Erde. Denn Yamaha wird die Haga-Stelle nicht wieder besetzen und das Superbike-Werksteam auflösen. Damit erklärt Yamaha selbst das vor zwei Jahren mit großem Theaterdonner präsentierte Wunderbike YZF-R7 als gescheitert.Etwaige Ideen, die entstandene Lücke in der Superbike-WM mit dem Supersport-Weltmeister-Team um Teamchef Udo Mark und die Fahrer Jörg Teuchert und Christian Kellner aufzufüllen, wurden wieder verworfen. »Ohne echte Werksunterstützung, die definitiv nicht zu erwarten ist, hat es keinen Sinn. Da hätten wir keine Chancen, ernsthaft vorn mitzumischen«, so Theo Hofmann, bei Yamaha Deutschland für den Motorsport verantwortlich.
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