Yamaha-Cup-Finale (Archivversion)

Wie geplant

Für Andreas Benitz lief beim Yamaha-Cup-Finale in Hockenheim alles nach Plan. Nach dem Start hielt sich der als Cup-Leader ins Motodrom gekommene Schwabe zunächst auf Platz vier - direkt hinter Hans-Jürgen Brikey, seinem größten Konkurrenten im Kampf um den Gesamtsieg. Fünf Runden vor Schluß ging Benitz an seinem Wiedersacher vorbei, und als dieser kurz darauf in der Sachskurve nach einem Rempler von Frank Krieger ins Kiesbett mußte, war die Meisterschaft entschieden. Der dritte Platz hinter Alexander Frank und Ralf Opel reichte Andreas Benitz zum Cup-Gewinn.Der 27jährige Maschinenbau-Mechaniker aus Burghagel bestritt 1996 seine zweite Cup-Saison. »Schon im letzten Jahr konnte ich mich oft für die erste Startreihe qualifizieren. Doch nach schlechten Starts habe ich es in der ersten Runde meist mit der Brechstange versucht und bin auf die Nase gefallen. In diesem Jahr habe ich die Sache viel ruhiger angehen lassen«, berichtete der Sieger von seinem Reifeprozeß. Für 1997 ist der Aufstieg in die Supersport 600-DM beschlossene Sache - unabhängig davon, ob Benitz dabei von Yamaha Deutschland unterstützt wird.Durch seinen zweiten Platz in Hockenheim wurde Ralf Opel noch Vizemeister. Der schnellste Mann des Wochenendes war allerdings Alexander Frank, der sich Pole Position, Rundenrekord und Tagessieg holte. Jetzt will der talentierte Rheinländer in die 250er Klasse umsteigen.Yamaha-Cup-Endstand: 1. Andreas Benitz (Burghagel) 129 Punkte, 2. Ralf Opel (Forchheim) 121, 3. Hans-Jürgen Brikey (Cuxhaven) 115, 4. Rainer Reith (Ambruck) 99, 5. Rico Penzkofer (Böhlen) 91.
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