Yamaha GP1-Motor (Archivversion)

Codename OW-M1

Yamaha setzt für die GP1-WM auf ein bewährtes Konzept: Das japanische Werk wird 2002 mit einem Vierzylinder-Reihenmotor und Fünfventil-Technik an den Start gehen. Der Hightech-Viertakter mit dem internen Codenamen OW-M1 ist trotz größeren Hubraums leichter als das Triebwerk des letztjährigen Superbikes R7. Werksfahrer Carlos Checa, der regelmäßig auf einer getunten R1 trainiert, war nach den ersten Tests des Grand-Prix-Viertakters guter Dinge: »Die Maschine ist so kompakt wie die 500er, sehr handlich und verfügt über ein breites Leistungsband. Außerdem klingt sie gigantisch. Im Gegensatz zum Zweitakter ist die Motorbremse deutlich spürbar.« Checas Kollege Max Biaggi (Foto), der bisher noch keine nennenswerte Erfahrung mit Viertaktern hat, bereitete die Motorbremse bei den Tests der OW-M1 im Dezember in Malaysia deutlich mehr Probleme. Selbstbewusst ließ er jedoch verlauten: »Für mich ist es kein Problem, den Zwei-und Viertakter parallel zu entwickeln. Wichtig ist nur: Yamaha muss bauen, was mir taugt und was ich will.«
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