Damon Riding Innovation
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Neue Technologie von Damon Riding Innovation

Weniger Unfälle dank Umgebungsscans

Das Unternehmen Damon Riding Innovation arbeitet an einer Technologie, die dank künstlicher Intelligenz die Anzahl von Unfällen mit dem Motorrad reduzieren soll – Umgebungscans sollen hierbei eine maßgebliche Rolle spielen.

Damon Riding Innovation hat sich nicht weniger zum Ziel gesetzt, als das Motorradfahren zu revolutionieren. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und dem sich anbahnenden neuem Netzstandard 5G soll die Anzahl von Motorradunfällen drastisch minimiert werden. Dabei entwickelt das neue und in Vancouver gegründete Unternehmen eine Technologie, in der das Motorrad die Umgebung analysiert und dadurch Gefahrensituationen vorhersehen kann. Damon Riding Innovation spricht auf der eigenen Hersteller-Website von so etwas wie einem „sechsten Sinn“.

Motorrad namens Halo demonstiert die Technologie

Um an der Technologie arbeiten zu können, wurde ein Demonstrationsmodell namens Halo auf die Räder gestellt. Bei der Entwicklung des Bikes lag der Fokus dabei insbesondere auf drei Eckpunkten: das Zusammenspiel mehrerer Sensoren und der künstlichen Intelligenz, der Konnektivität und der sogenannten Data Sciene und der Elektrifizierung. Angetrieben wird das Concept Bike von einem Elektromotor. Die Sensoren und ein Algorithmus sorgen dafür, dass das Motorrad an jeder Stelle (360 Grad) mit der Umgebung kommunizieren kann. Die auf den Fahrten aufgenommenen Daten werden an ein Cloud-System übertragen, welches die Daten auswertet und das lernwillige System entsprechend weiterentwickelt. Apropos Fahrten: Laut Hersteller hat das Halo-Motorrad bereits tausende Testmeilen zurückgelegt.

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Damon Riding Innovation möchte die neue Technologie bis 2030 auf die Straßen bringen.

Das Projekt wird von diversen anderen Unternehmen und Organisationen finanziell unterstützt., angeblich stehen 2,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Selbstredend ist der Hersteller allerdings auch auf den Ausbau der benötigten Netz-Infrastruktur angewiesen. In Deutschland ist man beim Thema 5G bekanntlich noch nicht so weit.

Auch Hersteller wie BMW haben ähnliche Konzepte vorgestellt, die den Verkehr der Zukunft „smarter“ machen soll. Bis 2030 möchte Damon Riding Innovation das System zur Reduzierung von Unfällen fertig entwickelt haben. Andere Motorrad-Hersteller evaluieren die von Damon Riding Innovation entwickelte Technologie momentan übrigens. Gut möglich, dass sich in Zukunft Kooperationen zwischen einzelnen Unternehmen ergeben könnten, um die Technologie tatsächlich straßentauglich zu bekommen.

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