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Primärantrieb: Allgemeines

Primärantrieb: Allgemeines

Der Primärantrieb überträgt das Motormoment von der Kurbelwelle auf die Getriebeeingangswelle. In der Regel übernehemen diese Aufgabe Zahnräder, manchmal Zahnketten.

Der Primärantrieb überträgt das Motormoment von der Kurbelwelle auf die Getriebeeingangswelle. In der Regel übernehemen diese Aufgabe Zahnräder, manchmal Zahnketten. In älteren Modellen kommen eine oder mehrere Rollenketten zum Einsatz, manche Harley-Getriebe treibt ein Zahnriemen an.

Außerdem reduziert der Primärantrieb die Kurbelwellendrehzahl auf eine niedrigere Umdrehungszahl der Getriebeeingangswelle. In der Praxis liegt das Übersetzungsverhältnis des Primärantriebs zwischen 1,4 (blubbernder Viertakter) und 4,0 (jaulender Zweitakter), es errechnet sich aus dem Verhältnis der Zähnezahl des Abtriebsrads (auf der Getriebeeingangswelle) zur Zähnezahl des Antriebsrads (auf der Kurbelwelle). Liegt zum Beispiel die Motordrehzahl bei 3000/min bei einer Primärübersetzung von 3,0, dann dreht die Getriebeingangswelle mit 1000/min.


Um den gleichen faktor wie die Drehzahl sinkt, erhöht sich das übertragene Drehmoment. Wirkt bei 3000/min ein Motordrehmoment von 60 Nm an der Kurbelwelle, so stehen an der Getriebeeingangswelle bereits 180 Nm zur Verfügung. Die übertragene Leistung bleibt aber gleich groß, sie ist das Produkt von Drehzahl mal Drehmoment.

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