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Ratgeber: Reifen flicken

Selbsthilfe für platte Reifen

Vor Reifenpannen sind Motorradfahrer nie völlig sicher. Was tun, wenn doch mal die Luft raus ist?

Nicht wenige antworten auf die Frage, was sie tun, wenn ihr Bike unterwegs einen Plattfuß hat, mit den Worten: "Dann rufe ich meinen Kumpel oder meine Werkstatt an und lass mich abholen". Keine schlechte Idee. Dumm nur, wenn man sich gerade auf großer Urlaubsreise weit weg von zu Hause befindet - womöglich mitten in der Wüste und fernab jeglicher Zivilisation. Dann hilft nur Eigeninitiative. Die hat allerdings nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn man sein Bordwerkzeug mitführt und außerdem ein Pannenset, bestehend aus Flickzeug, Luftpumpe oder Gaskartusche und möglichst auch einen oder mehrere Montierhebel.

2Räder hat für Sie in die Hände gespuckt, den Schlauch eines platten Enduroreifens geflickt und die einzelnen Arbeitsschritte fotografisch festgehalten. Die Reparatur eines Schlauchlosreifens, wie ihn beispielsweise aktuelle Sportmotorräder verwenden, läuft ein wenig anders ab. Bei diesen Gummis kann man auf den Radausbau meist ganz verzichten. Bei kleinen Löchern genügt es häufig schon, nach Entfernen des Verursachers (Nagel oder ähnlichem) ein handelsübliches Pannenspray zu verwenden. Größere Löcher lassen sich mit einem speziellen Reparaturset, bestehend aus Gummipfropfen, Klebstoff, Reibahle und Gaskar- tuschen notdürftig flicken. Für alle geflickte Reifen - egal, ob mit oder ohne Schlauch - gilt, das Fahrtempo nach der Reparatur deutlich zu drosseln. Außerdem sollten Reifen und Schlauch bei nächster Gelegenheit unbedingt gegen Neuteile getauscht werden.

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