MV Agusta und AMG trennen sich

MV Agusta kauft Anteile von AMG zurück, Preis bleibt geheim

MV Agusta F3 800 AMG.MV Agusta F3 800 AMG.MV Agusta F3 800 AMG.MV Agusta F4 RC.13 Bilder

Seit Herbst 2014 besitzt Mercedes-AMG 25 Prozent des Motorradherstellers MV Agusta. Diese Beteiligung wird jetzt beendet.

In einer Pressemitteilung kündigt MV Agusta an, die bisher vom Autobauer Mercedes AMG gehaltenen Anteile von 25 Prozent jetzt zurückzukaufen. Das Geld dafür, so denn überhaupt welches fließen wird, stammt vom russischen Investor ComSar Invest.

Dieser hatte 2016 seinen Einstieg bei dem hoch verschuldeten italienischen Motorradbauer MV Agusta angekündigt, damals aber offen gelassen, was aus den AMG-Anteilen werden solle.

Auf Anfrage von MOTORRAD hat Mercedes AMG den Rückzug aus der Beteiligung an MV Agusta jetzt bestätigt: Im Rahmen des Umschuldungsplans für MV wolle man "den Weg frei machen für den geplanten Einstieg eines neuen Investors und seine Minderheitsbeteiligung abgeben".

Über die Modalitäten der Rückgabe dieser Minderheitsbeteiligung werde derzeit noch verhandelt, erklärte eine Sprecherin von Mercedes AMG.

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