Polizei-Victorys für Sachsen

Victory gegen böse Buben

Victory-Polizeimotorräder für Sachsens Polizeibehörde.
Victory-Polizeimotorräder für Sachsens Polizeibehörde.Victory-Polizeimotorräder für Sachsens Polizeibehörde.Victory-Polizeimotorräder für Sachsens Polizeibehörde.Victory-Polizeimotorräder für Sachsens Polizeibehörde.8 Bilder

Sachsens Polizei vergrößert ihren Fuhrpark. Doch womit, das überrascht. Die Motorradpolizisten sind nämlich ab sofort auch mit Motorrädern der ehemaligen Polaris-Marke Victory unterwegs.

Stolz präsentierte die Polizeidirektion Chemnitz die neuste Errungenschaft im Fuhrpark. In und um Chemnitz dürfen die Beamten künftig mit vier voll ausgestatteten Cross Country Tour-Modellen der (zu Jahresanfang 2017 eingestellten) US-Marke Victory auf Streife fahren.

Rund sieben Zentner wiegt die Victory Cross Country (90 PS, 1700-Kubik-V2) schon in der zivilen Ausführung. In der sächsischen Polizei-Version kommen nun neben Signallichtanlage und Funk noch ein integrierter Laptop zur Fahndungsabfrage, Radarpistole, Drogenscreener sowie Gerätschaften zum Messen von Fahrzeug-Abgasen und Lautstärke dazu. "Streifenwagen auf zwei Rädern" nannte Sachsens Innenminister Markus Ulbig die Sachsen-Kräder denn auch.

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Victorys im Wert von 196.000 Euro

Laut Polizei haben die vier Victorys, für die der US-Konzern Polaris nach Einstellung der Marke im Frühjahr 2017 noch zehn Jahre lang Ersatzteile anbieten will, einen Wert von 196.000 Euro. 85 Prozent des Anschaffungspreises der Chemnitzer US-Maschinen wurde aus EU-Fördermitteln finanziert.

Hintergrund: Die Polizei-Victorys sollen im Rahmen eines EU-Projekts vorrangig an der deutsch-tschechischen Grenze eingesetzt werden. Die Polizisten sollen dort "als autark handelnde Einheit" verdächtige Fahrzeuge kontrollieren, so die Polizei Chemnitz. Denn "die Erfahrung zeigt, dass starre ortsgebundene Kontrollstellen von Straftätern aufgeklärt und umfahren werden".

Dass Polizisten auf großen Tourern nicht unterschätzt werden sollten, zeigt dieser Youtube-Klassiker. Es kommt eben auf das Können des Fahrers an.


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