Luftfilter reinigen und wechseln

Genug Frischluft für den Motor

Schritt 3: Den Trockenluftfilter immer von innen nach außen reinigen. Am besten mit Druckluft - gibt’s an der nächsten Tankstelle oder aus dem heimischen Kompressor. Ansonsten den Luftfiltereinsatz mit der Außenseite nach unten an einer Tischkante ausklopfen. Allerdings lässt sich so nur der grobe Schmutz entfernen. Verdreckte Filter tauschen.
Schritt 6: Der oft karge Platz unter der Sitzbank für zusätzliches Werkzeug oder Lappen verleitet dazu, jeden kleinen Stauraum zu nutzen. Was meist zu verstopften Ansaug-kanälen und zur erfolglosen Fehlersuche führt. Zu wenig Ansaugluft sorgt für eine Das braucht der Schrauber: Welches Werkzeug zum Ausbau des Filters benötigt wird, ist je nach Motorrad unterschiedlich. Bei manchen Modellen geht es ohne Werkzeug, bei anderen muss viel geschraubt werden. Ist das Bordwerkzeug komplett, werden damit alle Teile wie Tank und Seitendeckel abgebaut, um an den Luftfilterkasten zu kommen. Das zum Säubern des Luftfilterkastens verwendete Sprühöl wird auch zur Schmierung von Zügen oder zum Lösen fester Schrauben benutzt.Schritt 1: Zum Ausbau des Luftfiltereinsatzes müssen meist Sitzbank und Tank weichen. Beim Abnehmen des Tanks, den Benzinhahn schließen. Nur bei einem Membran-Benzinhahn ist dies unnötig. Nun den Deckel des Luftfilterkastens abschrauben und Luftfiltereinsatz herausnehmen. Manche Luftfilter sind von der Seite zugänglich.Schritt 2: An dem abgebildeten Modell ist ein Schutzgitter vor dem Ansaugkanal montiert. Meist liegen die Ansaug-kanäle aber frei und sollten nach Herausnehmen des Luftfilterkastens mit einem sauberen Lappen abgedichtet werden, damit kein Schmutz, Schrauben oder sonstige Kleinteile in den Ansaugkanal gelangen. Lappen nicht vergessen!
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Verbraucht Ihr Motorrad plötzlich zuviel Sprit und läuft unrund? Es könnte am verschmutzten Luftfilter liegen. Hier zeigen wir, wie Sie den Luftfilter selbst ausbauen und reinigen können.

Stellen sie sich vor, man würde Ihnen Mund und Nase zuhalten. Keine schöne Vorstellung? Nicht anders fühlt sich ein Motor, wenn er keinen ordentlichen Durchzug bekommt. Ohne Luft kann er nicht arbeiten. Doch völlig freies Atmen kann in der staubigen Praxis ziemlich schädlich sein. Nämlich dann, wenn mit der Ansaugluft Fremdkörper ins Motorinnere geraten. Dies vehindert ein Luftfilter. Ist dieser jedoch verstopft, muss er ausgetauscht werden.

Dauerluftfilter

Serienmäßige Luftfilter normaler Straßenmaschinen bestehen aus imprägniertem und gefaltetem Filterpapier, das mit einer PU-Dichtung (Polyurethan) kombiniert ist. Ausklopfen und Ausblasen helfen nicht ewig, eines Tages gehört das Filterelement auf den Müll.

Die Alternative heißt Dauerluftfilter. Be-kanntester Anbieter ist K&N. Der Hersteller verwendet ölimprägniertes Baumwollgewebe, das bei normalem Straßenbetrieb nur alle 80000 Kilometer gereinigt werden muss. K&N verspricht einen um bis zu 40 Prozent verbesserten Luftdurchsatz.Bei einigen Modellen ist tatsächlich eine bessere Gasannahme spürbar. Die eintragungsfreien Dauerluftfilter kosten etwa das Vierfache normaler Ersatzfilter.

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