Alles muss raus

MOTORRAD-Ölfibel: Ölwechsel

Total gestellt: Goldgelb läuft beim Ölwechsel kein Altöl ab. Eher schwarz, dann hat es seine Aufgabe erledigt.
Total gestellt: Goldgelb läuft beim Ölwechsel kein Altöl ab. Eher schwarz, dann hat es seine Aufgabe erledigt.Altes Öl ablassen: Motor warm laufen lassen, Einfüllschraube abnehmen, Ablassschraube entfernen, Altöl auffangen.Öltank oben: Bei der Trockensumpfschmierung ist das Ölablassen etwas aufwendiger. Eine Eigenbaurampe hält den Motor sauber.Ölfilterwechsel: Ölfilterschlüssel nutzen, Dichtring des neuen Filters leicht mit Öl bestreichen, Anziehmoment beachten.7 Bilder

Der heimische Schmierstoffwechsel birgt drei wesentliche Risiken. Erstens: Man versaut den Garagenboden. Zweitens: Man verbrennt sich die Finger. Drittens: Man ruiniert Gewinde.

Gegen die genannten Risiken hilft vorausschauende Planung.

Erstens: rechtzeitig für ein ausreichend großes (!) und standsicheres Auffanggefäß samt saugfähiger Unterlage sorgen und Ölbehälter nie (!) offen herumstehen lassen. Merke: Offene Ölkanister ziehen tapsige Schrauber magisch an und werden immer (!) umgekippt.

Zweitens: mit (Gummi-)Handschuhen arbeiten und gegebenenfalls Verlängerung benutzen. Der Doppelschlag – erst verbrennt man sich am ablaufenden Öl die Finger, dann fällt die Ablassschraube garantiert ins immer noch heiße Altöl – lässt sich so vermeiden.

Drittens: Anzieh-Drehmomente besorgen (Reparaturhandbuch, Internet)und mit Drehmomentschlüssel arbeiten. Wer jetzt noch alle Betriebsmittel (richtiges Öl in ausreichender Menge, Ölfilter, Dichtung/Dichtring) parat hat, kann gar nicht mehr so viel verkehrt machen.

Etwas Zurückhaltung beim Öleinfüllen und späteren -kontrollieren gehört auch noch dazu, denn zu viel Öl mag der Motor auch nicht.

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