Pitlane: Training mit Hafeneger

Mission 1:40

Foto: Fact

Der PS-Rookie nimmt Fahrt auf; beim Triumph-Cup kratzte er an der 1:40-Schallmauer in Oschersleben. IDM-Racer Philipp Hafeneger war überzeugt, dass es noch schneller geht, und lud den „Bachelor“ zum Nachsitzen in die Börde.

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Mission 1:40

Die allererste Renn-Saison für PS-Rookie Seitz ist in vollem Gange und trägt bereits erste Früchte: Die Zeiten purzeln, der Speed hat angezogen, die Nerven halten, sogar ein Pokal steht auf dem Regal. Das Racer-Feeling hat gnadenlos zugeschlagen, plötzlich scharrt die ehemalige Redaktionsschnecke mit den Füßen. Die 1:40,5-Runde beim Triumph-Street-Triple-Cup ließ aufhorchen und deshalb – wir wollen hier noch nicht zu viel verraten – steht dem Renn-Novizen wohl ein fulminantes Saisonfinale ins Haus. Um zu überprüfen, wo noch Verbesserungspotenzial besteht und wie die 1:40 zu knacken sind, schnappte sich der Rookie abermals die Sport-Evolution Cup-Triple und folgte einer Einladung von Philipp Hafeneger nach Oschersleben. Während eines Renntrainingstags (www.hafeneger-renntrainings.de) sollte Seitz endgültig das Rookie-Stigma abwerfen und die Weihen eines Racers bekommen. Zunächst galt es, wie die anderen Teilnehmer auch, in der jeweiligen Gruppe selbst an sich zu arbeiten. Schon die Einteilung in Gruppe Rot, laut Hafeneger „die ganz Schnellen hier“, ließ des Rookies belederte Brust stolz schwellen.

Schließlich stuften ihn die Organisatoren noch zu Anfang des Jahres maximal unter „Mittelschnell“ ein – was ihn damals geradezu beruhigte. Die Furcht vor den „Schnellen“ ist jedoch längst der Erkenntnis gewichen, dass hier Leute unterwegs sind, die genau wissen, was sie tun, immer den richtigen Weg vorbei finden und niemanden in brenzlige Situationen bringen. Nachdem IDM-Crack Hafeneger seine administrativen Aufgaben erledigt und engagiert Rennstrecken-Neulinge als Instruktor an den Spaß auf der Piste herangeführt hatte, kamen die zwei alles entscheidenden Turns. Zunächst fuhr Philipp ein paar Runden voraus und zeigte seine Linie. Dann folgte er dem Rookie für ein paar Runden. Danach wurde analysiert: "Sieht schon sehr gut aus. Du fährst schön rund, das passt zu diesem Motorrad. Hier und da noch entschlossener einlenken, richtig rumreißen, aber nicht zu früh einlenken. Und später bremsen!" Naja, Letzteres ist wirklich ein Rookie-Dauerproblem. Außerdem warnte Philipp davor, die Curbs in Oschersleben zu oft einzubeziehen. Also, Stoppuhr raus, das Ganze nochmal. Die Dreifach-Links ist jetzt ein einziger Bogen, die ersten Curbs umfahren, Ziellinie: 1:39,1 min. Es geht!

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