Motorräder für kleine FrauenSitzproben von über 100 Modellen
Foto: Leonard Zirlik22 Bilder
Foto: motorradonline.de Messe-Team
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Niedrig genug und schön schmal in der Mitte - Kawasaki macht es mit seiner Z-Baureihe vor (Bild: Z 650).
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Mit 1,58 Meter Körpergröße und 76 Centimeter Innenbeinlänge erreiche ich gut den Boden.
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Fast genau so gut klappt das auf der Z 900.
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Und selbst die Z 1000 vermittelt mir noch einen sicheren Stand.
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Auch Yamaha bietet mit der MT-07 ein tolles Modell für "Nichtriesen" an.
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Ich bekomme ausreichend Bodenkontakt, wenn ich beide Beine nach unten strecke.
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Suzuki hat mit der SV 650 ebenfalls ein Bike im Programm, das mit niedriger Sitzhöhe kommt.
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Wie die Kawas ist sie schön schmal in der Mitte, so dass die Schrittbogenlänge erfreulich gering ist.
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Mit den Modellen Street Twin und Street Scrambler bringt auch Triumph ausreichend niedrige und in der Mitte schön schmal geschnittene Bikes.
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Bei KTM schaut es hingegen mau aus. Auf dem Bild: die 390 Duke, bei der ich gerade mal mit den Zehenspitzen den Boden erreiche.
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Immerhin: Höher ist die KTM 790 Duke nicht, als ihre kleine Schwester. Passt leider nicht besonders gut, um mich sicher zu fühlen.
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Die "niedrige" Sitzbank (links) macht da auch keinen großen Unterschied, da die Duke ich der Mitte nicht besonders schmal gebaut ist. Die abgepolsterte Bank bewirkt da hauptsächlich, dass die Verkleidungskanten im Stand an die Oberschenkel drücken. Mitte: standard; rechts: komfort.
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KTM hat sich eher auf die Hochsitzer spezialisiert (im Bild: KTM 690 SMC R).
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Da brauche ich über eine Sitzbankabpolsterung gar nicht nachzudenken.
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Fahren ginge mit der KTM 690 SMC R schon, anhalten wäre aber eine Herausforderung.
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Wenn ich die Maschine nicht mal vom Seitenständer gehoben bekomme - wie hier die Multistrada 950 - dann lohnt es sich auch nicht, über irgendwelche Tieferlegungsmaßnahmen nachzudenken.
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Besser sieht es bei der neuen Multistrada V4 aus. Wenn wie hier die niedrige Sitzbank mit 810 mm Sitzhöhe montiert ist, bekomme ich sie in die Senkrechte.
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Die Multi V4 ist noch dazu schön schmal, für mich reicht es trotzdem nur auf einer Seite zu Bodenkontakt.
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Ein hoher Schwerpunkt ist im Stand eine größere Herausforderung, als ein niedriger - besonders wenn er so weit weg vom eigenen Körper liegt, wie bei der Niken über'm Vorderrad.
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Am sichersten fühle ich mich natürlich, wenn beide Füße kompletten Bodenkontakt haben. Aber bei 1,58 Meter ist das bei den wenigsten Motorrädern der Fall. Der Fußballen auf beiden Seiten ist schon Luxus.
Niedrige Sitzhöhe, schmale Sitzbank, leichtgängiger Kupplungshebel – welche Motorräder eignen sich für kleine Frauen und kleine Männer? Und welche nicht? Unsere kleinste Redakteurin (1,58 m) ist mehr als 100 Modelle Probe gesessen.
Im Folgenden seht ihr aufgelistet, welches Motorrad, in welcher Bildergalerie zu finden ist, wobei die Galerien chronologisch nach Messeterminen sortiert sind. Alle in den Galerien vorkommenden Modelle sind aber auch unten in eine der drei folgenden Listen einsortiert: Motorradempfehlungen für kleine Frauen und Männer, für fortgeschrittene Fahrer*innen, ungeeignete Motorräder.
Neben der nicht neuen Erkenntnis, dass die Motorradauswahl für kleine Frauen (und kleine Männer) einfach eingeschränkt ist, kommen noch folgende hinzu: niedrige Sitzhöhe heißt nicht gleich "guter Bodenkontakt". Das kann an der Motorradbreite, an im Weg stehenden Fußrasten, an breiten Sitzbänken oder hohen und harten Sitzbankkanten liegen. Wer also anhand von Sitzhöhenangaben herausfinden möchte, welches Motorrad passend ist, der bekommt nur einen ersten Anhaltspunkt.
Ein weiteres Kriterium ist die erforderliche Handkraft am Kupplungshebel. Denn auch außerhalb der Stadt ist manchmal Stop-and-go-Verkehr ohne Durchschlängeln angesagt. Und ebenfalls nicht zu unterschätzen: Der Halt an der roten Ampel: Oft fahre ich Motorräder, auf denen ich nur mit einem Fuß den Boden berühren kann. Mein sicheres Standbein ist das linke. Wenn also die Straße nicht nach links abfällt und auch keine Spurrille dagegen spricht, geht immer mein linker Fuß auf den Boden, während die linke Hand den Kupplungshebel gezogen hält. Deshalb ist es clever, wenn Hersteller gerade bei Motorrädern für kleine Frauen und Männer darauf achten, dass die Kupplung leicht zu betätigen ist. Zu jedem Modell findet ihr in den Bildunterschriften einen kurzen Vermerk dazu.
Aprilia RS 660: Langt nicht ganz. Ca. 1,5 - 2 cm Luft passen zwischen Boden und Fuß bei einer Körpergröße von 1,58 m und 76 cm Innenbeinlänge. Der Kupplungshebel lässt sich nicht ganz leicht ziehen, außerdem ist er etwas klobig, was ganz und gar nicht zum Rest dieses wunderschönen Motorrads passt.
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Kawasaki Ninja 650: Auf beiden Seiten komme ich fast mit den ganzen Fußballen auf den Boden. Mit richtigen Motorradstiefeln wäre noch mehr möglich.
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Da bei Motorradstiefeln die Sohlendicke stark variiert, greifen wir bei den Sitzproben auf die Motorradsneaker von Daytona zurück. Die haben zwar eine versteifte Sohle, die aber nicht stärker aufträgt als die meisten normalen Sneaker. Sohle vorne 1 cm; hinten 2,5 cm.
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Noch ein bisschen besser komme ich auf der Kawasaki Ninja 125 runter, hier reichts für den ganzen Fußballen. Dafür lässt sich der Kupplungshebel der 125er schwerer ziehen als der der 650er.
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Wie erwartet baut die Kawasaki Ninja 1000 SX nicht nur höher, sondern auch breiter als die beiden kleineren Schwestern. Außerdem sind die Fußrasten so positioniert, dass ich die Beine nicht auf dem kürzesten Weg runter strecken kann. Der Kupplungshebel braucht viel Kraft.
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Ganz anders die Kawasaki Z 650: Sie ist nicht unbedingt niedrig, aber an den richtigen Stellen schön schlank, so dass fast jede/r einen sicheren Stand mit beiden Beinen hat.
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Der Kupplungshebel der Kawasaki Z 650 lässt sich sehr leicht bedienen.
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Auch auf der Kawasaki Z 900 lässt sich der Kupplungshebel wie frisch geschmiert ziehen. Der Bodenkontakt ist nicht ganz so gut, wie auf der Z 650, aber auch die Z 900 ist schön schmal um die Taille. Etwas erfahreneren Fahrern wird das reichen.
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Auf der Kawasaki W 800 hätte ich besseren Bodenkontakt erwartet, aber auch hier werden die Fußballen für diejenigen ausreichen, die ihre ersten tausend Kilometer und einige Rangiermanöver hinter sich haben.
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Der Kupplungshebel der Kawasaki W 800 lässt sich leider nur mit viel Kraft ziehen.
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Versuche ich auf der KTM 890 Duke R beide Füße auf den Boden zu bringen, baumeln sie in der Luft. Der Kupplungshebel fordert dazu noch viel Kraft.
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Einseitiger Bodenkontakt ist nach leichtem Umsetzen möglich, optimal ist's nicht. Erfahrungsgemäß bringt die niedrigere KTM-Sitzbank auch nichts, da sie wegen der harten Seitenkanten die Schrittbogenlänge nicht verkleinert. Die muss ein 1,85-Meter-Mann konstruiert haben ...
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Auch auf der KTM 1290 Super Duke R müsste ich mich seitlich auf der Sitzbank versetzen, um den Boden zu erreichen. Der Kupplungshebel lässt sich leichter bedienen als der der 890er.
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So schaut das aus, wenn ich auf der neuen KTM 390 Adventure versuche, beidseitig mit den Füßen den Boden zu berühren. Es reicht nicht.
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Rechter Fuß auf die Raste, ein wenig umsetzen, dann klappt's mit dem Fußballen des Standbeins. Ist aber verständlicherweise nicht jedermanns/jederfraus Sache im Alltag. Der Kupplungshebel geht dafür butterweich.
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Zwischendurch brauche ich ein Erfolgserlebnis, sonst wird die Sitzprobentour zur Tortur. So muss sich ein 1,90-Riese auf einer Honda Rebel fühlen. Zu der kommen wir noch.
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Aber jetzt erst mal zu den Husqvarnas. Auch die modellgepflegte Vitpilen 701 passt nicht so recht zu meiner 1,58 Meter Körpergröße. Der Kupplungshebel braucht Kraft.
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Noch mal ein ganzes Stückchen höher sitzt man auf der Husqvarna Svartpilen 701, weshalb ich zwischen Schuhsohle und Boden schätzungsweise gute 4 cm Luft habe.
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Auf der Husqvarna Vitpilen 401 schaut es etwas besser aus. Wenn das euer Traummotorrad ist und ihr vielleicht noch einen Ticken mehr als 76 cm Innenbeinlänge habt, könnte es passen. Auch hier braucht der Kupplungshebel Kraft.
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Etwas höher baut die Husqvarna Svartpilen 401, da fehlt auf jeder Seite locker ein Zentimeter bis zum Boden. Und auch hier lässt sich der Kupplungshebel leider nur mit ordentlich Schmackes ziehen - wie auch an den drei anderen Pilens (zu Deutsch: Pfeilen).
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"Was schauen Sie denn so bedrückt?" - "Na, es reicht halt immer noch nicht für die Supermoto 701 ..."
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Mit ein paar Zentimetern umsetzen ist es bei der Husqvarna Supermoto nicht getan. Da muss schon der Sitz unter der Kniekehle hängen, dass ich mit dem Standbein ordentlichen Halt finde. Den Frust auf der Enduro 701 erspare ich mir gleich.
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Wir kommen zur BMW F 900 XR - hier mit Standard-Sitzbank und -Fahrwerk. Die Schuhspitzen bekommen keinen Bodenkontakt.
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Mit leichtem Umsetzen geht's einseitig. Besser: wir springen auf die nächste F 900 XR, die gibt's nämlich auch mit niedrigerer Sitzhöhe ab Werk.
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Diese BMW F 900 XR ist nämlich mit der niedrigeren Sitzbank und dem tiefergelegten Fahrwerk ausgestattet.
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So auch diese BMW F 900 R - mit niedriger Sitzbank und tiefergelegtem Fahrwerk.
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Mit Standard-Sitzbank und -Fahrwerk passt es bei 1,58 Meter Körpergröße nicht wirklich. Der Kupplungshebel ist bei allen vier Probe gesessenen mittelschwer zu bedienen.
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Kein Land, äh, Boden in Sicht auf der neuen Ducati Streetfighter V4.
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Schade, die hätte mir gefallen. Der Kupplungshebel fordert allerdings auch ganz schön Kraft.
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Auf der neuen Ducati Panigale V2 reicht es bei 76 cm Innenbeinlänge gerade so für die Schuhspitzen auf den Boden.
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Den Kupplungshebel kann ich im Gegensatz zur Bremse nicht mit nur zwei Fingern bedienen, der benötigt mehr Schmackes.
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Dunkler Trumm - die Indian Challenger steht im Dunkeln auf schwarzem Boden. Und wir haben nur wenige Sekunden zum Knipsen, deshalb entschuldigt bitte die manchmal nicht ganz so optimale Belichtung.
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Nochmal Indian Challenger: Die Fußballen erreichen den Boden, für dieses große Motorrad wäre mir das aber gefühlt zu wenig Bodenkontakt.
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Hinzu kommt dann bei der Indian Challenger noch, dass ich bei 1,58 Meter Körpergröße gar nicht über den Vorbau sehe. Könnte genau das richtige Training für diejenigen sein, die vom Fahrlehrer immer gesagt bekommen haben: "Nicht direkt vor's Motorrad schauen!"
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Wir kommen zur Triumph Street Triple RS. Das geht, ja. Am besten mit etwas robusteren Stiefeln und schon ein bisschen Fahr- und Rangierpraxis.
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Der Kupplungshebel der Streety lässt sich schön leicht bedienen.
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Wir schwingen uns auf die Triumph Thruxton RS, von der ich eine etwas niedrigere Sitzhöhe erwartet hätte im Vergleich zur Streety RS.
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Der Kupplungshebel der Triumph Thruxton RS lässt sich nicht besonders leicht bedienen, gehört aber auch nicht zur ganz schwer bedienbaren Sorte.
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Die Triumph Rocket 3 GT ist etwas niedriger als Thruxton und Streety und der Kupplungshebel zeigt sich erfreulich leichtgängig.
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Bei der neuen Yamaha Tracer 700 für das Modelljahr 2020 komme ich zwar nur mit den Fußspitzen runter, aber das ist mehr als bei der Vorgängerin.
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Der Kupplungshebel an der Tracer 700 könnte etwas leichter zu bedienen sein, dafür ist der Sitz gut gepolstert und sehr komfortabel.
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Yamaha FYR 1300 AE Ultimate Edition
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Auch der Sitz auf der Yamaha FJR 1300 AE Ultimate Edition bietet viel Komfort, die Sitzhöhe und vor allem die -breite passen allerdings nicht so gut zu Motorradfahrern, die um 1,60 Meter groß/klein sind.
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Wow, die Harley-Davidson Livewire hatte ich mir klobiger vorgestellt. Schaut richtig gut aus, das E-Motorrad und die Ergonomie scheint Fahrern sämtlicher Größen gut zu passen.
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Beim Harley-Trike reicht der Bodenkontakt nur knapp, aber der Vorteil bei diesem Fahrzeugkonzept ist ja eindeutig, dass es nicht umkippen kann - egal wie schlecht der Fahrer mit den Füßen auf den Boden kommt.
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Perfekt ist die Sitzhöhe für um die 1,60 Meter Körpergröße auf der Honda CMX 500 Rebel. Wesentlich größere Piloten sitzen hier aber auch bequem.
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Die Rebel ist nach der Africa Twin die meistverkaufte Honda in Deutschland. Auf um die 2.000 Stück wird sie es dieses Jahr (2019) wohl bringen.
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Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade war eines der meist umringten Modelle auf der EICMA 2019, deshalb fällt der Bildausschnitt extrem klein aus. Trotzdem gut zu erkennen: Mit 1,58 Meter wird es echt knapp auf der Sportskanone.
Foto: Leonard Buchet
Ein ähnliches Bild ergibt sich auch auf der Moto Morini Super Scrambler.
Foto: Leonard Buchet
Und dass die Suzuki V-Strom 1050 in ihrem schicken neuen DR Big-Kleid nicht unbedingt für kleine Motorradfahrer konzipiert ist, überrascht uns nicht völlig. Wenn ich mich ein wenig nach links umsetze reicht's aber. Hinzu kommt, dass der Kupplungshebel leicht zu bedienen ist. Also, wer unbedingt möchte, der könnte mit der neuen V-Strom auch als kleinerer Motorradfahrer glücklich werden.
Folgende Modelle sind wir auf der EICMA 2019 Probe gesessen:
Aprilia RS 660
Kawasaki Ninja 650
Kawasaki Ninja 125
Kawasaki Ninja 1000 SX
Kawasaki Z 650
Kawasaki Z 900
Kawasaki W 800
KTM 890 Duke R
KTM 890 Duke R
KTM 390 Adventure
KTM 1290 Super Duke R
Husqvarna Vitpilen 401
Husqvarna Vitpilen 701
Husqvarna Svartpilen 401
Husqvarna Svartpilen 701
BMW F 900 XR mit Standard-Sitzbank und Fahrwerkstieferlegung
BMW F 900 XR niedrige Sitzbank und Fahrwerkstieferlegung
BMW F 900 R mit Standard Sitzbank und Fahrwerkstieferlegung
BMW F 900 R mit niedriger Sitzbank und Fahrwerkstieferlegung
Auf der Aprilia RSV4 1100 Factory komme ich mit meinen 1,58 Metern Körpergröße und 76 cm Innenbeinlänge nicht auf beiden Seiten runter. Der Kupplungshebel lässt sich dafür einigermaßen geschmeidig ziehen.
Foto: Nicolas Streblow
Auch auf der Shiver 900 fehlt es mir an Bodenkontakt. Der Kupplungshebel lässt sich leicht ziehen.
Foto: Nicolas Streblow
Angenehm weich gepolstert und schön schmal geschnitten ist die Sitzbank der Kawasaki Z 400. Hier fühle ich mich richtig sicher. Der Kupplungshebel lässt sich spielerisch leicht bedienen.
Foto: Nicolas Streblow
Nicht ganz so gut komme ich bei der Ninja 125 runter, aber es sind immer noch beide Fußballen auf dem Boden. Kupplungshebel: leicht bedienbar.
Foto: Nicolas Streblow
Die ZX-6R ist nicht nur höher als die Z 125, der Kupplungshebel lässt sich auch nur mit Schmackes bedienen. Aber immerhin: die Zehenspitzen berühren auf beiden Seiten den Boden.
Foto: Nicolas Streblow
Peugeot präsentierte auf der EICMA die beiden Studien P2X Cafè Racer und P2X Roadster. Die Absperrung signalisiert: nicht anfassen! Wir fragen ganz lieb, ob wir eine Sitzprobe machen dürfen.
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Und siehe da: Es passt (der Herr rechts im Bild durfte wohl nicht Probe sitzen). Die 300er-Motorräder sollen in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt rollen und oberhalb 4.000 Euro eingepreist werden.
Foto: Nicolas Streblow
Sitzprobe auf der Husqvarna Svarpilen 701: Wem der einbeinige Stand reicht, kann sich mit unter 1,60 Körpergröße an diese schöne Maschine wagen. Nasty Nils (mitte) von 1000 PS würde mit seinen 1,85 Metern locker runterkommen. Kupplungshebel: geht leicht wie butter.
Foto: Nicolas Streblow
Im Gegensatz zur 701 Supermoto ist die Svartpilen aber richtig schön "niedrig"! Es geht aber immer noch wesentlich höher...
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Auf der KTM 790 Adventure R nämlich. Da würden auch keine 1,70 Meter Körpergröße reichen...
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Auf der KTM 790 Adventure ohne "R" wird es hingegen schön knapp, da komme ich fast auf den Boden. Leider ist die Sitzbank und die Verkleidung knapp darunter einfach zu breit.
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Und wer sicher genug ist beim Rangieren, dem reicht eventuell auch der einseitige Bodenkontakt. Im Zubehörprogramm gibt es sicher eine niedrigere Sitzbank. Bei der 790 Duke reißt die aber nicht allzu viel raus.
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Bei der KTM 690 SMC R ist mit meinen 1,58 Meter sogar der einbeinige Stand schier nicht möglich. Dafür muss ich mir um meine Kupplungshand keine Sorgen machen, die wird nur leicht beansprucht.
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Ich fahre zwar Moppeds, bei denen ich nicht mit beiden Sohlen den Boden erreiche, aber die schwindelerregende Höhe der SMC R ist mir zu heftig. Ich schätze, 1,80 Meter sind hier mindestens nötig, um einen sicheren Stand zu bekommen.
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Dass Roller tauglich sind für kleinere Fahrerinnen und Fahrer ist nicht selbstverständlich, aber beim BMW C 400 GT klappt es mit dem beidseitigen Bodenkontakt.
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Bei der neuen BMW R 1250 RS mit der Standard-Sitzbank ist mit 1,58 Meter Körpergröße ebenfalls Bodenkontakt möglich.
Foto: Nicolas Streblow
Nur weil der Schwerpunkt schön tief liegt, bedeutet das nicht, dass die Sitzhöhe niedrig ist, wie die BMW S 1000 RR zeigt. Mit meinen 76 cm Innenbeinlänge fühlt sich das ganz schön wackelig an.
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Bei der S 1000 XR habe ich zwar nicht erwartet, dass ich mit beiden Füßen den Boden berühre, aber dass es so eine abgehobene Angelegenheit wird, hätte ich nicht gedacht. Die niedrige BMW-Sitzbank könnte da sicher viel helfen.
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So wie beispielsweise die an der F 850 GS Adventure verbaute, die es mir ermöglicht fast mit beiden Beinen runter zu kommen.
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Die Standard-Variante der F 850 GS hier mit der hohen Sitzbank - das macht einen riesen Unterschied. Da fällt es mir sogar schwer, auf einem Bein zu stehen und den anderen Fuß auf der Raste zu platzieren.
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So schaut das Spektakel aus, wenn ich mit meinen 1,58 Metern mittig auf der Sitzbank hocke und versuche den Boden zu erreichen...
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Wesentlich entspannter geht es auf der BMW F 750 GS zu - vor allem, wenn wie hier im Bild, die niedrige Sitzbank verbaut ist.
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Im Gegensatz zur F 750 GS habe ich mir auf der R 1250 R einen besseren Bodenkontakt erhofft. Ich sitze allerdings auf dem Standard-Polster, mit der niedrigeren Ausführung käme ich sicher richtig gut auf den Boden.
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Beste Sitzprobe. Und die sich daraus ergebende Frage: Hat schon mal ein Pilot versucht, sein Gespann vom Seitenwagen aus zu steuern? Spaß beiseite, in Wirklichkeit habe ich den Fotografen gefragt, ob er mir ein Bier bringen würde.
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Knappe Kiste auf der Moto Morini Milano: Die Zehenspitzen berühren nur zart den Boden, noch dazu lässt sich der Kupplungshebel nur schwer betätigen.
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Auf der MV Agusta Dragster 800 RR ist der Hebel erfreulich leicht zu bedienen, der Bodenkontakt fällt mit 1,58 Meter Körpergröße allerdings genauso knapp aus wie auf der Morini.
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Gleiches Bild auf der Brutale 800: Wer einen einigermaßen sicheren Stand möchte, sollte mindestens um die 78 cm Innenbeinlänge mitbringen.
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Klar, dass das auf der MV Agusta Turismo Veloce 800 nicht besser ausschaut. Die Reisemaschine legt in Sachen Sitzhöhe noch etwas drauf. Und auch der Kupplungshebel beansprucht zu viel Kraft, um als "leichtgängig" durchzugehen.
Foto: Nicolas Streblow
MV Agusta F3 675: Beide Zehenspitzen berühren den Boden. Der Kupplungshebel geht leichter als der der Turismo Veloce, aber auch nicht so richtig leicht.
Foto: Nicolas Streblow
Kurzes Durchatmen auf der neuen Honda CB 650 R. Schaut live und in Farbe richtig gut aus, das Mittelklasse-Mopped.
Foto: Nicolas Streblow
Ich hätte allerdings einen besseren Bodenkontakt und einen leichtgängigeren Kupplungshebel erwartet.
Foto: Nicolas Streblow
Auch bei der 500er-Honda war ich zu optimistisch.
Foto: Nicolas Streblow
Dabei hätte ich beim Modellnamen CB 500 X schon skeptisch werden können - das bedeutet meist ein paar Zentimeter mehr Sitzhöhe. Genau wie bei den Tracern von Yamaha...
Foto: Nicolas Streblow
Auf der Honda CBR 500 R geht die Kupplung zwar schön leicht, aber noch ein bis zwei Zentimeter weniger Sitzhöhe hätten es auch getan.
Foto: Nicolas Streblow
Das gleiche Bild zeigt sich auf der CBR 650 R. Kupplungshebel: leicht zu bedienen.
Foto: Nicolas Streblow
Bei den neuen Modellen ist nicht so richtig viel für kleine Motorradfahrerinnen und -fahrer dabei. Da kommt mir so ein Yamaha Kodiak gerade recht.
Foto: Dervisch
Wie gibt man hier Gas? Mit einem Daumenhebel? Ok, dann doch lieber wieder auf zum nächsten Gasgriff!
Foto: Nicolas Streblow
Auf die Yamaha Ténéré 700 war ich mächtig gespannt - auch wenn klar war, dass diese Maschine nichts für eine 1,58-Meter-Fahrerin ist. Noch dazu braucht der Kupplungshebel viel Kraft. Schade.
Foto: Nicolas Streblow
Routinierte Rangierer und Geländefahrer geben sich eventuell mit dem einbeinigen Stand zufrieden.
Foto: Nicolas Streblow
Enstpannter geht es auf der Yamaha XSR 700 XTribute zu, wobei die in XSR-500-Manier aufgehübschte XSR nicht mal halb so viel "Haben-will-Gefühl" in mir erzeugt, wie die neue Ténéré.
Foto: Nicolas Streblow
Gefahren bin ich die Niken schon, aber rangieren ist mit 1,58 Meter Körpergröße eine Herausforderung - vor allem weil der Schwerpunkt des Multiwheelers so weit oben liegt. Bei der GT-Version änderts sich daran nichts.
Foto: Nicolas Streblow
Nein, das Hinterrad der Benelli 752 S steht nicht in der Luft, ich habe drunter gespickelt. Der Bodenkontakt fällt knapp aus.
Foto: Nicolas Streblow
Weil beim Fotografieren von hinten der Ständer am Hinterrad im Weg war, hier die Perspektive von vorn. Wie auch bei der Hobda CB 650 R hätte ich mir von der Mittelklasse-Benelli weniger Sitzhöhe gewünscht. Und aus meinem Socken-Fundus etwas weniger Schrilles...
Foto: Nicolas Streblow
Höher als die Supersportler von Aprilia, BMW und MV: die neue Ducati V4 R. Ärgern lohnt sich aber nicht, denn die Kleinserie soll sowieso schon restlos vergeben sein.
Foto: Nicolas Streblow
Noch eine Schippe drauf legt die Hypermotard 950 - da habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet.
Foto: Nicolas Streblow
Die Ducat Diavel 1260 wiederum schaut mächtig aus (und ist es auch), vermittelt aber auch kleinen Motorradfahrerinnen und -fahrern einen sicheren Stand. Dafür ruft der Kupplungshebel ordentlich Handkraft ab.
Foto: Nicolas Streblow
Für's Erfolgserlebnis: Nach drei Stunden Neuheiten jagen und Probesitzen steht sie vor mir, die Minicross Electric von Beta. Und federt sogar ein! So muss sich ein 1,90-Meter-Fahrer etwa auf der KTM 790 Adventure fühlen!
Folgende Modelle sind wir auf der EICMA 2018 Probe gesessen:
Endlich mal ein Motorrad das zu klein ist - so wie ich mich mit meinen 1,58 Meter auf der KTM 50 SX vorkomme, müssen sich 2-Meter-Fahrer auf einer 500er fühlen.
Foto: Mike Schümann
Auf der Honda Monkey ist Größe völlig egal, die passt. Übrigens auch für Große, denn wer sich da beschwert, dass sie zu klein ist's, der hat die Monkey prinzipiell falsch verstanden.
Foto: Mike Schümann
Endlich Probesitzen! Die Super Cub durften wir schon auf vielen Messen sehen, aber nie drauf sitzen. Schönes Teil, am liebsten würden wir direkt losdüsen.
Foto: Mike Schümann
Aber gut, wir sind nur zur Sitzprobe da. Beide Fußballen erreichen locker den Boden.
Foto: Mike Schümann
Bei der Energica Eva sieht das anders aus: Das E-Motorrad ist hoch und die Sitzbank breit, bei einer Innenbeinlänge von 76 Zentimetern, kommt nur eine Zehenspitze auf den Boden.
Foto: Mike Schümann
Bei der 125er Duke hätte ich allerdings auch mit optimalerem Bodenkontakt gerechnet. Ganz schön hoch die Kleine.
Foto: Mike Schümann
Keine Überraschung - mit 1,58 Meter wird es auf der modellgepflegten KTM 1290 Super Duke GT schwierig.
Foto: Mike Schümann
Auch wiederholte Versuche auf der Husqvarna Vitpilen 701 führen nicht zu einem sicheren Stand.
Foto: Mike Schümann
Große Motorräder, die auch kleine Leute fahren beziehungsweise manövrieren können dazu gehört die Harley-Davidson Fat Bob.
Foto: Mike Schümann
Groß ist auch die Harley-Davidson FXDR 114 - passt aber mit der Sitzhöhe und der Schrittbogenlänge trotzdem.
Foto: Mike Schümann
Da wird die 1,58 Meter große Redakteurin direkt übermutig und setzt sich auf die Harley-Davidson Road Glide Special. Passt - für diesen großen Tourer allerdings etwas knapp.
Foto: Mike Schümann
Das ist eine richtig schöne Überraschung: Die Triumph Street Twin ist von der Sitzhöhe nicht die Niedrigste, dank der schmalen Bauform und der ebenso schmalen Sitzbank klappt der Bodenkontakt mit 1,58 Meter Körpergröße aber problemlos.
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Die Street Scrambler ist insgesamt ein wenig höher als die Street Twin, aber vorne Richtung Tank ebenso schön schmal, so dass es auch hier beidseitigen Bodenkontakt für die Schuhsohlen gibt.
Foto: Mike Schümann
Die BMW R 1250 RT passt gerade so. Viele Mittelklasse-Bikes sind nicht niedriger als dieser Tourer.
Foto: Mike Schümann
Die Urban GS lässt Zehenspitzenkontakt zu.
Foto: Mike Schümann
Die neue R 1250 GS ist natürlich um einiges höher - hier aber sogar mit der niedrigeren Sitzvariante. Es reicht trotzdem nicht.
Foto: Mike Schümann
Foto: Mike Schümann
Die Fantic Caballero Flat Track gibt es als 125er, 250er und 500er, das Drumherum ist immer das gleiche. Mit beiden Beinen runter kommen? Auch mit Plateau-Stiefeln nicht möglich.
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So sieht es auch auf der Fantic Caballero Scrambler aus - egal ob der 125er, der 250er oder der 500er-Motor verbaut ist.
Foto: Mike Schümann
Um am Fantic-Stand aber noch ein Sitzhöhen-Positiverlebnis mitzunehmen, schwinge ich mich noch auf die Mash Dirt Track (125er). Passt - allerdings nicht so niedrig wie erwartet.
Foto: Mike Schümann
Wer die MT-07 als Tracer-Variante mit Koffern möchte, muss sich auf eine höhere Sitzposition einstellen. Mit 1,58 Meter wird's zu knapp auf der Tracer 700 GT.
Foto: Mike Schümann
Kleiner Motor bedeutet nicht immer kleines Motorrad. Die YZF-R125 ahmt die R1 nicht nur verkleidungstechnisch nach, auch in sachen Sitzhöhe gibt sie sich alle Mühe erwachsen zu sein.
Foto: Mike Schümann
Viel Bodenfreiheit benötigen Sportmotorräder eigentlich ja nicht. Trotzdem lassen die meisten einen sicheren Stand erst ab einer bestimmten Innenbeinlänge zu. 76 Zentimeter sind auf der RSV4 jedenfalls zu wenig.
Foto: Mike Schümann
Auf der Shiver geht etwas mehr. Mit Motorradstiefeln mit leichtem Plateau unterm Ballen würde es knapp reichen.
Foto: Mike Schümann
Das war zu erwarten bei einer Enduro: Die Moto Guzzi V85 TT passt natürlich nicht zu einer 1,58-Meter-Pilotin. Ich habe mich trotzdem gefreut, sie live und in Farbe zu sehen - schaut sehr gut aus.
Foto: Mike Schümann
Sur-Ron hat mit dem E-Motorrad Firefly ein unheimlich cooles Einsteigermodell mit Offroadambitionen aufgelegt. Sie passt für eine große Bandbreite an Körpergrößen.
Foto: Mike Schümann
Die Messegirls machen Pause, keiner traut sich auf die neue Suzuki Katana zu sitzen. darf man überhaupt? Ach, wir machen's einfach! Die Zehenspitzen berühren beidseitig den Boden - immerhin.
Foto: Mike Schümann
Und da sind sie schon wieder aus der Pause zurück und schmücken die Katana - die Messe Girls.
Foto: Mike Schümann
Niedriger als die Monkey - dafür wesentlich breiter: Can-Am Spyder. Ich wollte mal drauf gesessen haben. Äußerst ungewohnt ist nicht nur die Spurbreite sondern auch, dass neben dem Kupplungshebel auch noch der Bremshebel fehlt. Gebremst wird nur per Fußpedal.
Foto: Mike Schümann
Kawasaki bringt für die jungen Wilden endlich eine Ninja 125, die nicht unbedingt niedrig, aber dafür in der Mitte schön schmal geschnitten ist.
Foto: Mike Schümann
So sieht das auch auf der neuen Kawasaki Z 125 aus, die die Grünen ebenfalls auf der INTERMOT 2018 präsentierten.
Folgende Modelle sind wir auf der INTERMOT 2018 Probe gesessen:
Autonom parkende Honda Gold Wing GL 1800, oder was? Nicht ganz. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Schuhsohlen des Redaktionszwergs.
Foto: Beyl
Mit beiden Füßen den Boden erreichen? Ist mit 1,57 m und 76 cm Innenbeinlänge also möglich. Aber so richtig sicher fühle ich mich nicht. Einen Kupplungshebel gibt's an der Gold Wing nicht - es grüßt die Automatik.
Foto: Beyl
Weil es sich bei diesem Touren-Motorrad wirklich anbietet, hier noch die Sitzprobe auf dem Sozius. Ziemlich komfortabel - mit Rücken- und Armlehnen sowie Trittbrettern für die ganze Sohle.
Foto: Beyl
Ein wesentlich überschaubareres Honda-Kaliber ist die CBR 1000 RR Fireblade. Wobei ich nicht besser runterkomme als auf der Gold Wing. Und noch dazu die Beine wegen der im Weg stehenden Fußrasten versetzen muss. Der Kupplungshebel geht außerdem schwer.
Foto: Pekarek
Die Yamaha Niken hat ihren Schwerpunkt vorne und das auch noch ziemlich weit oben.
Foto: Pekarek
Alle die bereits gefahren sind schwärmen von der Sicherheit, die die Front in Schräglage vermittelt.
Foto: Pekarek
Im Stand bringen die zwei Räder aber rein gar nichts - mit meinen 1,57 Meter kippt mir die Niken wahrscheinlich schneller um als ein vergleichbar großes Motorrad.
Foto: Pekarek
Rangieren möchte ich sie jedenfalls nicht ohne, dass hinten oder an der Seite jemand sichert.
Foto: Beyl
Immerhin kam ich bei der Fireblade mit Mühe und Not noch mit beiden Füßen auf den Boden, bei der Yamaha YZF-R1 bin ich davon weit weg: Ich muss mich sogar ein ganzes Stück umsetzen, um mit meinem linken Bein für einen sicheren Stand zu sorgen. Der Kupplungshebel ist schwer zu bedienen.
Foto: Beyl
Auch auf der Yamaha MT-10 SP heißt es umsetzen für den sicheren Stand auf einem Bein. Der Kupplungshebel ist schwer zu bedienen.
Foto: Beyl
Yamaha Tracer 900. Erst mal überlegen, ob ich da jemanden zum Sichern brauche, wenn ich die jetzt mit Schwung in die Vertikale hieven will. Ach, das müsste schon gehen.
Foto: Beyl
Ging auch, zum Glück. Kollege Stefan wäre nämlich zu spät gekommen. Mit dem rechten Bein hätte ich mich nicht abstützen können, weil ich auf der Sitzbank versetzt sitze, um links einen festen Stand zu haben. Knappe Kiste also. Dafür geht der Kupplungshebel an der Tracer schön leicht.
Foto: Beyl
Übermütig schwinge ich mich danach direkt auf die Triumph Tiger 800 XCA. Hier brauche ich mehr Schwung und Mut asl auf der Tracer 900, um sie vom Seitenständer in die Gerade zu bringen.
Foto: Beyl
Und auf der Sitzbank muss ich mich so weit links platzieren, dass mein rechter Fuß die Raste fast nicht mehr erreicht. Der Kupplungshebel ist von der schwergängigen Sorte.
Foto: Beyl
Zur Entspannung für Zwischendurch geht's auf das Wettkampfgerät für's Mofarennen 2018 - eine Hercules Prima 4, die ich in Sachen Sitzhöhe wärmstens empfehlen kann.
Foto: Beyl
Die Redaktion MOTORRAD tritt am 23. Juni 2018 mit einem 6-köpfigen Werksteam beim Mofarennen Stuttgart an. Alle Infos unter www.motorradonline.de/mofarennen
Foto: Beyl
Es geht weiter mit der BMW G 310 R: Ich erreiche einigermaßen gut den Boden und fühle mich sicher - auch weil mich die Kleine spüren lässt, dass sie kein Schwergewicht ist. Der Kupplungshebel geht wie Butter.
Foto: Beyl
Auf der Triumph Street Triple 765 RS muss ich mir den Boden zwar ertasten, fühle mich aber trotzdem ganz und gar nicht wackelig sondern sicher. Der Kupplungshebel geht superweich.
Foto: Beyl
Noch knapper ist's auf der KTM 790 Duke. Da erspürt sich beidbeinig nur noch die Schuhsohle den Boden - eine sehr wackelige Angelegenheit. Der Kupplungshebel geht nicht wirklich schwer, als leichtgängig kann er aber auch nicht bezeichnet werden.
Foto: Beyl
Auf der Honda CB 1000 R schaut's ähnlich aus, wobei mir da die sehr schmale Sitzbank positiv auffällt. Außerdem lässt sich der Kupplungshebel total leicht bedienen.
Foto: Beyl
Was die Naked Bikes Street Triple, 790 Duke und CB 1000 R nicht optimal beherrschen, macht die Kawasaki Z 1000 R vor: Einer 1,57-Meter-Fahrerin den Gedanken im Kopf formen: "Hey, das geht ja ganz gut!" Passend dazu gibt's einen super leichtgängigen Kupplungshebel.
Foto: Beyl
Gut aufgewärmt und voll motiviert knöpfe ich mir als nächstes die Ducati Multistrada 950 vor. Da brauche ich ein bisschen mehr Schwung, also auch Anlauf (das ist jetzt kein Spaß). Vorab: Der Kupplungshebel braucht Kraft.
Foto: Beyl
Und schwupps ist die Multi vom Ständer in der Geraden. Was ihr auf dem Bild nicht seht: das hab ich nicht alleine geschafft. Kollege Beyl musste nachhelfen und dann schnell fotografieren - wirklich schnell.
Foto: Beyl
Lange im Stand halten kann ich die "kleine" Multistrada nämlich nicht - Sitzbank in der Kniekehle, rechts die Fußraste nur mit Mühe berührt, breiter, hoher Lenker und das alles auf einem Fußballen balancieren. "Alles Kopfsache", sagte Kollege Ralf (1,84 m). Ihn einen Kopf kürzer zu machen sei auch reine Kopfsache, drohte ich :).
Foto: Beyl
Die Triumph Thruxton R schaut fühlt sich im Gegensatz zur Multi richtig harmlos an. Gut, ob die Sitzposition bequem ist, das steht auf einem anderen Blatt. Aber sie ist an der Sitzbank schön schmal, ich komme einigermaßen gut runter und der Kupplungshebel geht "nur" mittelschwer.
Foto: Beyl
Wenn die Fußrasten der Thruxton meinen Waden nicht im Weg wären, käme ich noch besser runter.
Foto: Beyl
Von der Kawasaki Z 900 RS hatte ich mir mehr erhofft, weil ich auf der Z 900 richtig gut den Boden erreiche. Auf der RS sind's leider nur die Zehenspitzen, schade. Kupplungshebel geht total easy.
Foto: Beyl
Auf der Triumph Bonneville Bobber komme ich (im Stehen) noch besser runter als auf unserem Werks-Mofa!
Foto: Beyl
Ich müsste mit der Bobber an der Ampel aber nicht mal aufstehen - auch im Sattel sitzend, erreiche ich mit beiden Füßen locker den Boden.
Foto: Beyl
Weniger entspannt schaut das auf der BMW R nineT Scrambler aus - obwohl sie erfreulich schmal gebaut ist.
Foto: Beyl
So sieht das aus, wenn ich versuche, mit beiden Füßen den Boden zu erreichen. Für meine 1,58 m mit 76 cm Innenbeinlänge ist die Scrambler-BMW einfach zu hoch. Der Kupplungshebel geht aber butterweich.
Foto: Beyl
Auf der Ducati Scrambler 1100 Special erreiche ich zwar mit den Zehenspitzen beidseitig den Boden, aber ich bin ebenfalls weit weg von "ich fühle mich sicher und wohl". Der Kupplungshebel geht Stadtverkehrs-freundlich leicht. Was 5 unserer Leser/User zu den von ihnen getesteten Ducati Scrambler 1100 sagen, seht ihr hier: www.motorradonline.de/ducati-leser-test-ride
Die Auswahl der Probe gesessenen Modelle (siehe Bildergalerie Teil 3) war einfach: Alles, was an diesem Tag im Mai 2018 in der Redaktionsgarage von MOTORRAD stand, musste herhalten. 17 Modelle sind zusammengekommen. Als Motorräder für kleine Frauen kann ich davon gerade einmal vier bis sechs empfehlen – je nachdem wie klein die Pilotin genau ist und wie sich die Proportionen verteilen.
Der zweite Teil der Motorrad-Sitzproben für kleine Frauen (und Männer) startet auf der wunderschönen Moto Guzzi V7 III, hier in der Ausführung Special. Die Kupplung lässt sich mittelschwer bedienen.
Foto: Niewrzol
Der Fußballen kommt auf den Boden. Mit beiden Füßen sind es bei 1,58 Meter Körpergröße und 77,4 Zentimetern Innenbeinlänge nur noch die Zehenspitzen.
Foto: Niewrzol
Wir stürmen den BMW-Stand und die BMW R 1200 RS ist das erste Modell, das uns den Weg versperrt. Warum eigentlich nicht?
Foto: Niewrzol
Achso, ja deshalb. Einseitig kommen gerade mal die Zehen auf den Boden. Der Kupplungshebel geht dafür butterweich.
Foto: Niewrzol
Nach V-Strom 250 und Versys-X 300 (beide in Teil 1) muss nun auch die BMW G 310 GS herhalten. Die Kupplung lässt sich mittelschwer bedienen.
Foto: Niewrzol
Wie bei den Modellen von Suzuki und Kawasaki sind es bei der Baby-GS auch nur die Zehen, die auf den Boden kommen. Niedrigere (sowie höhere) Sitzbank hat BMW im Programm.
Foto: Niewrzol
Naked-Bike-typische Sitzposition auf der BMW F 800 R. Die Kupplung geht schwer.
Foto: Niewrzol
Für den Fußballen auf einer Seite reicht's. Für den kürzesten Weg ist die Fußraste dem linken Bein aber etwas im Weg.
Foto: Niewrzol
So, nun endlich zu der BMW, auf die ich während der INTERMOT schon so neugierig war, es aber einfach nicht drauf geschafft habe. Die Sitzposition fühlt sich so extrem an, wie sie ausschaut, die Kupplung geht butterweich.
Foto: Niewrzol
Für den Fußballen reicht's nur ganz knapp auf den Boden bei der BMW R nineT Racer.
Foto: Niewrzol
Das wird auf der R nineT Pure anders aussehen. Der Kupplungshebel geht genauso leicht wie auf der Racer.
Foto: Niewrzol
Und hier kommt sogar der Ballen mit dem Boden in Kontakt.
Foto: Niewrzol
Wir tigern zu Triumph und ich nehme auf der 800 XRX Platz. Die Kupplung geht mittelschwer.
Foto: Niewrzol
Ohne Umsitzen ist es nur die linke Fußspitze, die festen Grund zu spüren bekommt.
Foto: Niewrzol
Wir wechseln von der Gelände-Maschine zur neuen Triumph Street Scrambler. Die Kupplung lässt sich extrem leicht bedienen.
Foto: Niewrzol
Links kommt der Fußballen auf den Boden. Das muss noch besser gehen. Eventuell auf einem größeren Motorrad?
Foto: Niewrzol
Ich sattel um auf die neue Triumph Bonneville Bopper. Hier geht die Kupplung ein bisschen schwerer.
Foto: Niewrzol
Dafür hat der Fuß einen sicheren Stand. So kann ich auch ohne Umsetzen und Stress an einer roten Ampel einfach den Leerlauf reinmachen und mir die Kraft in der linken Hand sparen.
Foto: Niewrzol
Auf die Husqvarna Vitpilen 401 war ich besonders neugierig. Sie polarisiert viele, mich spricht sie optisch an. Die Sitzposition so weit oben auf dem Motorrad ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Foto: Niewrzol
So ists auch kein leichtes einen stabilen Stand zu bekommen. Der Fußballen schaffts nicht ganz auf den Boden. Dafür geht die Kupplung extrem leicht.
Foto: Niewrzol
Bei der 690 Duke schnuppere ich ein klein wenig mehr Höhenluft. Die Kupplung geht mittelschwer.
Foto: Niewrzol
Die Basis für die kleine Husky ist die KTM 390 Duke. Optisch liegen zwischen den beiden aber Welten. Butterweich geht die Kupplung aber auch bei der orangenen.
Foto: Niewrzol
Das Gefühl, dass ich nicht nur mehr im Motorrad sitze und tiefer als bei der Husky, hat mich nicht getrügt - bei der 390er Duke komme ich etwas besser auf den Boden.
Foto: Niewrzol
Mit beiden Beinen? Leider nicht ausreichend für Rangiereinsätze.
Foto: Niewrzol
Noch weniger Bodenkontakt als bei der Husqvarna Vitpilen 401.
Foto: Niewrzol
Auch am KTM-Stand lasse ich mich von den Großen nicht abschrecken und schwinge mich auf die 1290 Super Duke R. Kupplung? Mittelschwer zu bedienen.
Foto: Niewrzol
Und auf den Boden komme ich überraschenderweise fast so gut wie auf der 390er Duke.
Foto: Niewrzol
Da werde ich doch direkt übermütig und springe auf die 690 SMC R! Die Kupplung geht butterweich - beste Voraussetzung also.
Foto: Niewrzol
Okay... da ist auch mit umsetzen und nur einem Bein runter nichts zu machen ...
Foto: Niewrzol
Dann geht's jetzt weiter zu Ducati, da stehen die Aussichten auf Erfolg besser - vor allem auf der neuen Scrambler Cafe Racer, deren Kupplung leicht zu bedienen ist.
Foto: Niewrzol
Fest und sicher ist der Stand. Beidbeinig bekommen beide Fußballen mit dem Boden in Kontakt - gute Voraussetzung, um Umfaller zu vermeiden oder aus einer nicht optimalen Parksituation rauszukommen.
Foto: Niewrzol
Die Ducati Desert Sled bekam einen anderen Rahmen und ein anderes Fahrwerk und benötigt außerdem mehr Bodenfreiheit. Aber hoppla, steht der Größe-38-Fuß wie gewohnt mit dem Ballen auf der Raste, berührt die Ferse den Auspuff. Fußheizung?
Foto: Niewrzol
Selbst einbeinig kommt nur die Fußspitze auf den Boden. Was auf der rechten Fahrzeugseite wie ein Oberschenkel anmutet, ist die Wade - der rechte Fuß steht auf der Raste.
Foto: Niewrzol
Ich mach's wie bei Triumph und wechsle auf ein größeres Motorrad - Ducati XDiavel, wie gut stehst du mir? Die Kupplung geht mittel bis schwer, das taugt mir schon mal nicht.
Foto: Niewrzol
Der Bodenkontakt mit einem Bein ist dafür aber praktikabel.
Foto: Niewrzol
Und mit beiden Füßen geht's auch, was mich ehrlich gesagt überrascht. Denn ich hatte mit einer größeren Motorrad- und Sitzbreite gerechnet.
Foto: Niewrzol
Nun zu dem Motorrad, das mich eigentlich auf den Ducati-Stand gelockt hat - die Monster 797. Die Kupplung ist leicht zu bedienen, das ist schon mal erfreulich.
Foto: Niewrzol
Und links kommen die Zehen auf den Boden.
Foto: Niewrzol
Beidbeinig habe ich keinen stabilen Stand, man könnte es eher als einen Hauch von Bodenkontakt beschreiben.
Foto: Niewrzol
Und weil sie gleich daneben steht und gerade nicht besetzt ist, wird auch noch auf der Ducati Monster 1200 Probe gesessen.
Foto: Niewrzol
Die Kupplung lässt sich schwerer bedienen als die der Einstiegs-Monster, aber der linke Fuß findet im gleichen Maß zu Boden.
Foto: Niewrzol
Beidbeinig gibts aber nicht wie bei der 797 einen Hauch von Kontakt, sondern Luftkissenpolster zwischen Fuß und Boden - Stichwort Schrittbogenlänge (ist größer, weil das Motorrad breiter ist).
Foto: Niewrzol
Am Fachbesuchertag auf der EICMA 2016 stand die neue Himalayan leider noch nicht für eine Sitzprobe zur Verfügung. Wir nehmen Vorlieb mit der ebenfalls beliebten Royal Enfield Continental GT. Die Kupplung geht mittelschwer.
Foto: Niewrzol
Optimal ist anders, aber wenn die GT mein Traumbike wäre, würde mir dieser Bodenkontakt reichen.
Foto: Niewrzol
Wenn Royal Enfield, dann würde ich allerdings mit dem Gedanken an eine Classic spielen - und zwar in dieser Lackierung. Die Kuplung geht etwas leichter als bei der Continental GT.
Foto: Niewrzol
Ein ganz klein wenig sicherer fühlt sich auch mein Standbein auf der Classic.
Foto: Niewrzol
Beide Füße auf den Boden, das geht auch, bringt aber in diesem Ausmaß nicht so viel.
Foto: Schümann
Royal Enfield Himalayan: Mit beiden Füßen runter? Da berühren nur die Zehenspitzen den Boden. Das liegt v.a. an der Sitzhöhe, aber die Waden müssen zusätzlich noch den Fußrasten ausweichen. Die Sitzbank kann ggf. abgepolstert und/oder die Himalayan tiefer gezogen werden.
Foto: Niewrzol
Ich mache noch einen Abstecher zu Mash und setze mich auf die Five Hundred. Die Kupplung will Kraft, das will ich widerum nicht.
Foto: Niewrzol
Ähnlich wie bei Triumph Street Scrambler und Moto Guzzi V7 III schaut das Bike zwar nicht so hoch aus, verhindert aber durch seine Schrittbogenlänge (breite Sitzbänk mit Kante), dass der linke Fuß stabil auf dem Boden stehen kann.
Foto: Malte Buls
Der Kupplungshebel der Ducati Scrambler 1100 Special lässt sich zwar butterweich und Stadtverkehr-freundlich bedienen, aber die Sitzhöhe ist eher was für durchschnittlich große Menschen. Mit einer Innenbeinlänge von 76 cm wird's auf jeden Fall schwierig.
Die Sitzposition auf der Yamaha Tracer 900: schön aufrecht. Die Kupplung lässt sich mittel bis schwer betätigen.
Foto: Niewrzol
Mit einem Fuß kommt die 1,58 Meter kleine Motorradfahrerin bei der Tracer 900 gerade so auf den Boden.
Foto: Niewrzol
Anders sieht das auf der Yamaha Tracer 700 auch nicht aus. Die Kupplung lässt sich, wie auch bei der Tracer 900, mittel bis schwer bedienen.
Foto: Niewrzol
Auf zur Basis, der Yamaha MT-07. Hier in der Moto Cage-Ausführung. Die Sitzposition ist einwandfrei, die Kupplung lässt sich leider nicht besonders leicht bedienen.
Foto: Niewrzol
Der Fußballen erreicht den Boden, was einen sicheren Stand für etwas geübtere Fahrer/innen bedeutet.
Foto: Niewrzol
Zehenspitzen auf beiden Seiten auf den Boden geht bei der MT-07 ebenfalls (wichtig für's "Paddeln").
Foto: Niewrzol
Die Kupplung an der Yamaha MT-09 lässt sich etwas einfacher bedienen, als bei den Tracer-Modellen und der MT-07 Moto Cage.
Foto: Niewrzol
Einen einigermaßen stabilen Stand bekommt man mit 1,58 Meter und einem Fuß auf dem Boden.
Foto: Niewrzol
Mit beiden Beinen gehen auf der MT-09 dann nur noch die Zehenspitzen.
Foto: Niewrzol
1,58 Meter schrecken auch vor der Yamaha MT-10 nicht zurück.
Foto: Niewrzol
Einen Hauch weniger Bodenkontakt als bei der MT-09. Wegen der größeren Schrittbogenlänge (breiterer Sitz/breiteres Motorrad) kommt unser Redaktionszwerg aber nicht mit beiden Füßen auf den Boden.
Foto: Niewrzol
Um die Harley-Davidson Street 750 standen auf der EICMA 2016 einige Frauen herum, weswegen wir da nicht lange überlegen musssten, welches Modell wir ausprobieren.
Foto: Niewrzol
Ohne Probleme steht Dina mit der kompletten Fußfläche auf dem Boden.
Foto: Niewrzol
Auch wenn beide Beine Bodenkontakt suchen, haben die Fußballen noch stabilen Bodenkontakt. Die Kupplung lässt sich mittelschwer betätigen.
Foto: Niewrzol
Der Honda X-ADV ist ein besonders beliebtes Sitzproben-Modell auf der EICMA 2016. Da muss man Schlange stehen. Die Sitzposition ist bequem, aber der Roller doch ganz schön groß.
Foto: Niewrzol
Ein stabiler Stand ist bei 1,58 Meter Körpergröße und 77,4 Zentimetern Innenbeinlänge nicht möglich.
Foto: Niewrzol
Der Traum ist noch nicht ausgeträumt. Auf jede sich anbietende Africa Twin schwingt sich Dina - in der Hoffnung, dass es irgendwann passt ...
Foto: Niewrzol
Mit leichtem Umsitzen kann die Spitze des großen Zehs den Boden berühren. Manch geübtem Motorrad-Athleten mag das reichen, Dina nicht.
Foto: Niewrzol
Zum Ausgleich und gegen den Frust schnell zum Yamaha-Stand auf die PW 50.
Foto: Niewrzol
Rangieren sollte damit kein Problem sein.
Foto: Niewrzol
Frohen Mutes geht's zurück zu Honda auf die NC 750 X in der Travel Edition. Die Kupplung lässt sich mittelschwer betätigen.
Foto: Niewrzol
Ohne die Sitzposition zu verändern, reicht es nur für die Fußspitze, mit Umsetzen auf der Sitzbank kommt aber auch der Ballen auf den Boden.
Foto: Niewrzol
Bei Sportmotorrädern wie der Honda CBR 500 R gibt es keinen Grund für viel Bodenfreiheit. Die Sitzposition muss man allerdings mögen. Auf längeren Touren kann man sich dafür auf dem Tankrucksack ablegen. Die Verkleidung am Motorrad kann den Fahrwind so ablenken, dass die Hände nichts abbekommen und immer schön warm bleiben.
Foto: Niewrzol
Wie erwartet: Bodennähe ist bei der 500er-Honda kein Problem.
Foto: Niewrzol
Und beide Füße mit den Zehen gehen auch. Die Kupplung lässt sich leider nur schwer betätigen.
Foto: Niewrzol
Auf der Honda CBR 650 F ist die Sitzposition etwas touristischer, für den Kupplungshebel braucht man Kraft.
Foto: Niewrzol
Der Fußballen bekommt ausreichend Bodenkontakt.
Foto: Niewrzol
Mit beiden Beinen reicht es bei der CBR 650 F noch für die Zehen.
Foto: Niewrzol
Und jetzt wird es mit der Honda CB 650 F Naked-Bike-typisch noch aufrechter, die Kupplung geht aber leider genauso schwer, wie bei der halbverkleideten Schwester und der CBR 500 R.
Foto: Niewrzol
Für den Fußballen reicht es, wenn nur ein Bein nach unten geht.
Foto: Niewrzol
Mit beiden Beinen sind es noch die Zehen, die den Kontakt halten können.
Foto: Niewrzol
Bequeme Sitzposition auf der Suzuki SV 650 und eine leicht zu betätigende Kupplung.
Foto: Niewrzol
Vor allem mit einer geringen Schrittbogenlänge bewirbt Suzuki die Sitzposition auf der neuen SV - zurecht, sie ist schön schmal. Der Fußballen kommt ohne Probleme auf den Boden. Mit beiden Beinen sind es die Zehenspitzen, allerdings so, dass es zum "Paddeln" locker ausreicht.
Foto: Niewrzol
Nach Africa Twin und NC 750 X muss jetzt die neue V-Strom 650 dran glauben. Sitzen tut sichs schon mal sehr bequem, die Kupplung lässt sich mittelschwer betätigen.
Foto: Niewrzol
Ohne Umsetzen erreichen nur die Zehen den Boden. Schade, dass Suzuki die Modellpflege fürs 2017er-Modell nicht genutzt hat, um die Schrittbogenlänge der kleinen V-Strom zu verringern.
Foto: Niewrzol
Und wie sieht das auf der neuen V-Strom 250 aus? Die Kupplung lässt sich schon mal leicht bedienen.
Foto: Niewrzol
Mit dem Fußballen erreicht Dina den Boden.
Foto: Niewrzol
Wir gehen zum Kawasaki-Stand und Dina springt auf die neue Z 650. Schön leicht geht die Kupplung.
Foto: Niewrzol
Linkes Bein runter - oh, hoppla - schon da! Fast der komplette Fuß steht auf dem Boden. Schön schmal ist die Z 650 in der Mitte.
Foto: Niewrzol
Beide Fußballen kommen auf den Boden - das reicht locker fürs Rangieren aus einer nicht optimalen Parksituation und vermittelt Sicherheit. Kawa hat bei der ER-6n-Nachfolgerin an die Schrittbogenlänge gedacht. Sehr schön!
Foto: Niewrzol
Derart ermutigt schwingt sich Redaktionszwerg Dina sogleich auf die neue Kawasaki Z 900. Kupplung? Ohne großen Kraftaufwand, ebenso so leicht, wie bei der Z 650.
Foto: Niewrzol
Geringfügig mehr Luft ist zwischen Fuß und Boden als bei der Z 650, für einen stabilen Stand reicht es aber immer noch.
Foto: Niewrzol
Nicht mehr ganz so sicher fühlt es sich an, wenn beide Beine runter gehen, aber immer noch stabil und genug zum Rangieren.
Foto: Niewrzol
Die neue Kawasaki Versys-X 300 darf in dieser Sammlung nicht fehlen. Leider stand sie ziemlich eingekesselt zwischen einem Podest und anderen Bikes. Die aufrechte, komfortable Sitzposition kann man aber auch auf diesem Bildausschnitt erkennen.
Foto: Niewrzol
Ui, ganz knapp reicht es für den Fußballen. Die Kupplung geht dafür extrem leicht.
Foto: Niewrzol
Und so sieht das aus, wenn beide Füße Bodenkontakt suchen.
Foto: Niewrzol
So viel schlimmer kann's doch auf der Versys 650 nicht sein, oder? Vor allem weil die Kupplung genau so leichtgängig ist, wie die der Versys-X 300.
Foto: Niewrzol
Zehenspitzen. Das ist zu knapp für Dina, auch wenn mit Umsetzen mehr drin wäre.
Yamaha Tracer 900
Yamaha Tracer 700
Yamaha MT-07
Yamaha MT-09
Yamaha MT-10
Harley-Davidson Street 750
Honda X-ADV
Honda Africa Twin
Honda NC 750 X
Honda CBR 500 R
Honda CBR 650 F
Honda CB 650 F
Suzuki SV 650
Suzuki V-Strom 650
Suzuki V-Strom 250
Kawasaki Z 650
Kawasaki Z 900
Kawasaki Versys-X 300
Kawasaki Versys 650
Motorradempfehlungen für kleine Frauen
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In der ersten Tabelle findet ihr die Modelle aufgelistet, bei denen ich mit meinen 1,58 Meter Körpergröße mindestens die Fußspitzen auf beiden Seiten auf den Boden bekomme. Bei Modellen wie der BMW G 310 R ist das eine knappe Kiste, da die Bayerin aber schön schmal und im Stand wirklich einfach zu handlen ist, gehört sie in diese Liste.
Erfreulich: Kawasaki schafft es sogar bei der 1000er, dass sich kleine Motorradfahrer auch im Stand sicher fühlen. Und Triumph folgt im Modelljahr 2019 beispielhaft mit Street Twin und Street Scrambler, die zwar nicht zu den niedrigsten gehören, wie die Kawas aber besonders schmal um die Mitte sind.
Motorradempfehlungen für kleine Frauen (Übersicht)
Modell
Modelljahr
Bodenkontakt
Kupplungshebel
Benelli 752 S
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
BMW G 310 R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Ducat Diavel 1260
2019
beidseitig mit den Fußballen
schwer
Ducati XDiavel
2017
beidseitig mit den Fußballen
mittel - schwer
Harley-Davidson Fat Bob
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Harley-Davidson FXDR 114
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Harley-Davidson Street 750
2017
beidseitig mit den Fußballen
mittel - schwer
Honda CB 650 F
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda CBR 500 R
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda CBR 650 F
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda Monkey
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Honda MSX 125
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Honda Super Cub
2019
beidseitig mit den Fußballen
–
Kawasaki Ninja 125
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 1000 R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 125
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 400
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Kawasaki Z 650
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Kawasaki Z 900
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Mash Dirt Track 125
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Peugeot P2X Cafè Racer und Roadster
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Scrambler Cafe Racer
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Sur-Ron Firefly
2019
beidseitig mit den Fußballen
–
Suzuki SV 650
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Triumph Bonneville Bopper
2017
beidseitig komplette Fußfläche
schwer
Triumph Street Scrambler
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Triumph Street Twin
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Triumph Thruxton R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
mittel
Yamaha MT-09
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
mittel
Modell
Modelljahr
Bodenkontakt
Kupplungshebel
Benelli 752 S
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
BMW G 310 R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Ducat Diavel 1260
2019
beidseitig mit den Fußballen
schwer
Ducati XDiavel
2017
beidseitig mit den Fußballen
mittel - schwer
Harley-Davidson Fat Bob
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Harley-Davidson FXDR 114
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Harley-Davidson Street 750
2017
beidseitig mit den Fußballen
mittel - schwer
Honda CB 650 F
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda CBR 500 R
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda CBR 650 F
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
schwer
Honda Monkey
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Honda MSX 125
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Honda Super Cub
2019
beidseitig mit den Fußballen
–
Kawasaki Ninja 125
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 1000 R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 125
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
leicht
Kawasaki Z 400
2019
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Kawasaki Z 650
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Kawasaki Z 900
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Mash Dirt Track 125
2019
beidseitig mit den Fußballen
k. A.
Peugeot P2X Cafè Racer und Roadster
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Scrambler Cafe Racer
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Sur-Ron Firefly
2019
beidseitig mit den Fußballen
–
Suzuki SV 650
2017
beidseitig mit den Fußballen
leicht
Triumph Bonneville Bopper
2017
beidseitig komplette Fußfläche
schwer
Triumph Street Scrambler
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Triumph Street Twin
2019
beidseitig mit den Fußspitzen
k. A.
Triumph Thruxton R
2018
beidseitig mit den Fußspitzen
mittel
Yamaha MT-09
2017
beidseitig mit den Fußspitzen
mittel
Ein weiteres Kriterium, auf das ich Wert lege, ist die erforderliche Handkraft am Kupplungshebel. Oft fahre ich Motorräder, auf denen ich nur mit einem Fuß den Boden berühren kann. Mein sicheres Standbein ist das linke. Bei Stop-and-go-Verkehr und dem Halt an der roten Ampel gilt also: Wenn die Straße nicht nach links abfällt und auch keine Spurrille dagegen spricht, geht immer mein linker Fuß auf den Boden, während die linke Hand den Kupplungshebel gezogen hält. Deshalb ist es clever, wenn Hersteller gerade bei Motorrädern für kleine Frauen darauf achten, dass die Kupplung leicht zu betätigen ist.
Für fortgeschrittene kleine Frauen und Männer
Manch einer geübten Motorradfahrerin ist es egal, ob sie auf beiden Seiten Boden unter den Stiefelsohlen spürt. Das benötigt Übung, Vertrauen und Mut. Vor allem die Fahrerinnen mit Rangier- und Parkroutine haben da einen großen Vorteil und erweitern ihre Motorradauswahl damit immens. Die Liste kann aber auch ein paar Anhaltspunkte geben, welche Bikes vielleicht zum Traummotorrad werden können, wenn sie abgepolstert oder tiefergelegt werden.
Fußspitze oder Zehenspitze? Ja, das macht einen riesen Unterschied. Wenn es ums "Paddeln" geht beispielsweise. Und wer genug Routine hat, der muss wahrscheinlich nicht paddeln, deshalb kommen hier auch die Bikes in Frage, die nur beidseitigen Zehenspitzen- oder einseitigen Fußspitzen-Kontakt zulassen.
Motorradempfehlungen für kleine Frauen - fortgeschritten (Übersicht)