


Yamaha MT-07: Die Kombination aus telepathischer Beweglichkeit und unmittelbarem Twin-Punch war für Zeit und Preis geradezu revolutionär und findet sich auch zehn Jahre später noch in der Yamaha MT-07 Y-AMT.

Luftig, modisch und sichtbar um Massenzentralisierung bemüht, steht die Ur-MT-07 noch heute knackig und kompakt da.

Chassis, Geometrie und Package bleiben beim Bewährten, dafür gibt es etwas mehr Kante im Design und mehr LED im Licht.

Das Erst-Cockpit liefert bereits alle wesentlichen Infos, muss aber umständlich direkt am Instrument bedient werden.

Bei der heutigen Yamaha MT-07 Y-AMT gibt es einen umfangreich vom Lenker aus konfigurierbaren TFT-Screen.

Soft wie Toastbrot agiert das nur in der Vorspannung verstellbare Federbein der Ur-MT.

Im direkten Vergleich wirkt das auch in der Zugstufe einstellbare Heck der Neuen fast schon gnadenfrei.

Die Wave-Scheiben der alten Yamaha MT-07 sind zwar schicker, aber ...

... in die etwas größeren, konventionellen Scheiben verbeißen sich die Radialsättel der neuen MT-07 noch mal deutlich kräftiger.

Im Gegensatz zur alten Yamaha MT-07 mit dem herrkömmlichen Schalthebel herrscht bei der neuen MT ...

... gähnende Leere an der linken Fußraste, wenn heutzutage das Y-AMT-Getriebe (500 Euro) geordert wird. Manuelle Gangwechsel dann im wahrsten Wortsinne nur per Schalterwippe am Lenker.

Das Y-AMT wiegt 2,8 Kilogramm extra und baut fünf Millimeter breiter am Kupplungsdeckel.

Die Yamaha MT-07 war bereits damals keine Drittverwertung bestehender Hardware, sondern ein konsequent auf Leichtigkeit und Fahrspaß hin entwickeltes Motorrad mit Knallerpreis (anfangs 5.495 Euro) und Knallerantrieb.

Der CP2-Motor der Yamaha MT-07 war die Initialzündung für den Erfolg zündversetzter Reihentwins, die viel Charakter und günstige Fertigung kombinierten. Bis heute ein schlagkräftiges Paket mit Dauerabo für die vordersten Plätze in Sachen Absatz.

Die alte Yamaha MT-07 hat etwas mehr Spitzenleistung, die neue einen etwas lineareren Drehmomentverlauf. Im Fahrbetrieb sind diese marginalen Unterschiede jedoch nicht spürbar. Hier wie dort besticht der charaktervolle und sparsame CP2 mit anständigen Manieren, einer überraschend üppigen Drehmomentwelle und sehr spontanem Zupacken.

Der aktuelle Motor der Yamaha MT-07 Y-AMT tönt subjektiv trotz identischem Standgeräusch aber deutlich kerniger und geht in beiden Fahrmodi spürbar sanfter ans Gas.

Während die neue Yamaha MT-07 Y-AMT in Sachen Spitzenleistung und Beschleunigung hin leicht abgenommen hat, hat sich allerdings der Verbrauch minimal verbessert und sorgt so für eine 26 Kilometer längere Reichweite.
Die Yamaha MT-07 ist ein Naked Bike, das für seine Balance zwischen Leistung und Handling geschätzt wird. Ihr wassergekühlter Zweizylinder-Reihenmotor liefert 73 PS bei 8.750 U/min und ein Drehmoment von 67 Nm bei 6.500 U/min. Das Motorrad verfügt über ein Sechsgang-Getriebe, einen Stahlrahmen und eine konventionelle Telegabel. Technische Features umfassen ein LCD-Display und LED-Beleuchtung. Mit einer Sitzhöhe von 805 mm und einem Leergewicht von 184 kg bietet die MT-07 eine zugängliche Ergonomie. Konkurrenten wie die Kawasaki Z650, die Honda CB650R und die Suzuki SV650 bieten vergleichbare Leistungsdaten, variieren jedoch in Fahrwerksabstimmung und Ausstattungsmerkmalen. Die MT-07 wurde 2014 eingeführt und hat sich als eine der beliebtesten Maschinen in ihrer Klasse etabliert. Sie wurde kontinuierlich weiterentwickelt, um den Ansprüchen moderner Fahrer gerecht zu werden. Die Yamaha MT-07 ist bekannt für ihre Vielseitigkeit und Fahrfreude, die sie zu einer erstklassigen Wahl im mittleren Leistungssegment macht.
Leistung
47 PS – 74 PS
Hubraum
689 cm³ – 690 cm³
Zylinderzahl, Bauart
2, Reihenmotor
Drehmoment
67 Nm – 68 Nm
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