Jesi bereitet uns einen sonnig-warmen Empfang. 22 Grad Anfang Oktober mögen für italienische Verhältnisse ganz normal sein, für Caro und mich sind sie nach einer kalten, regenreichen Anreise aus dem Norden ein Geschenk des Himmels. Als solches galt übrigens anno 1194 auch der kleine Federico, dem seine Mutter, mit 40 Jahren damals nicht unbedingt mehr im gebärfreudigsten Alter, in Jesi das Leben schenkte. Ob die Geburt, wie gerne erzählt wird, öffentlichkeitswirksam in einem Zelt auf dem Marktplatz stattfand oder nicht: Tatsache ist, dass aus dem Säugling der spätere Stauferkaiser Friedrich II. wurde.
Ein Who’s who der italienischen Architekturgeschichte
Ebenso sicher ist, dass die heutige Piazza Federico II im Zentrum von Jesi dich Bauklötze ...







