Lederjacke Büse Chester Flash Art

Ausprobiert Lederjacke Büse Chester

Lässige Jacke aus Rindsleder

Motorrad-Bekleidungsausrüster Büse hat mit der Lederjacke Chester eine lässige Jacke für Einsätze auf und neben dem Motorrad im Angebot. MOTORRAD hat die Chester ausprobiert.

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an, dann haben wir es hinter uns: Die in Braun und Schwarz erhältliche Lederjacke taugt nur bedingt für den Sommer. Denn es gibt weder eine Form der Belüftung noch lässt sich das Futter entfernen. Solange die Temperaturen aber nicht wesentlich über die 20-Grad-Marke steigen, kann die Chester durchaus überzeugen.

Ultra-dünne Protektoren kaum zu spüren

Das Testmodell in Größe 52 verfügt über sehr lang geschnittene Ärmel, was der Anatomie des Testers in diesem Fall sehr entgegenkommt. Der mittels Druckknopf verschließbare Kragen liegt dicht an, ohne einzuengen. Das Inlett besteht aus 100 Prozent Polyester und hat zwei große Innentaschen, eine mittels Reißverschluss verschließbar. Das Außenmaterial besteht zu 100 Prozent aus Rindsleder. Drei Außentaschen, alle mit Reißverschluss, bieten Platz für Kleinkram. Von Haus aus ist die lang geschnittene Jacke an Schultern und Ellbogen mit sehr dünnen, in der Praxis weder sicht- noch spürbaren Sas-Tec-Protektoren mit Schutzlevel 1 ausgestattet. Ein Rückenprotektor liegt nicht bei, dieser müsste nachgerüstet werden.

Lederjacke Büse Chester
Büse

Entsprechende Temperaturen vorausgesetzt, trägt sie sich sehr angenehm und auch bei flotter Fahrt flatterfrei. Sämtliche Reißverschlüsse machen einen ebenso soliden Eindruck wie die Sicherheitsnähte nach ISO 4916. Für knapp 330 Euro bietet die Chester einen soliden Gegenwert fürs Geld. Zu haben ist die Büse Chester in Größen von 48 bis 62. Dann muss nur noch die Klimazone passen.

Plus: zwei große Innentaschen, lange Ärmel, angenehme Protektoren

Minus: keine Belüftung, fixes Innenfutter

MOTORRAD-Bewertung: Vier von fünf Sternen

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