Ralf Waldmann ist tot

Rennfahrer stirbt mit 51 Jahren

Die deutsche Motorradfahrer-Legende Ralf Waldmann ist im Alter von 51 Jahren am Samstag (10.3.2018) gestorben. Er wurde tot in seinem Elternhaus aufgefunden. Er starb vermutlich an einem Herzinfarkt.

Nach Informationen von Speedweek fuhr Waldmann, der gelernter Gas- und Wasserinstallateur war, am Nachmittag zu seinem Elternhaus nach Ennepetal, um dort die Heizung zu reparieren. Als er nicht wie vorgesehen um 18.00 Uhr wieder zu Hause eingetroffen war, machte sich seine Lebensgefährtin auf den Weg und fand Waldmann leblos vor.

Waldmann  gewann in seiner Karriere unter anderem 20 Grand-Prix-Rennen und wurde zweimal Vizeweltmeister. Zuletzt arbeitete er als TV-Experte beim Sender Eurosport.

Zwischen 1986 und 2009 war Ralf Waldmann in den GP-Klassen 80, 125 und 250 cm³ unterwegs und bestritt insgesamt 169 Rennen. 1996 und 1997 konnte Waldmann in der 250er –Klasse Vizeweltmeister werden. Insgesamt fuhr er in seiner Karriere 50-mal auf das Podium. Waldmann galt als Pubilkumsliebling und gilt nach Toni Mang als der erfolgreichste deutsche Motorradrennfahrer der Geschichte.

Jede Woche die wichtigsten Motorradinfos direkt aus der Redaktion

Artikel teilen

Anzeige