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Mit der KTM Duke durch die Dolomiten
Leser-Experience mit der KTM Duke in Italien

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 23.10.2026
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Die Route führt über Bergstraßen zwischen Trentino und Venetien: von den Dolomiten rund um Marmolada und Agordo bis zu den Passstraßen der Monti Lessini. Unweit des Levicosees liegt das BellaVista Relax Hotel – der Ausgangspunkt für zwei intensive Tage auf kurvenreichen Straßen Norditaliens. KTM hat fünf Gewinner der Leser-Experience eingeladen, um herauszufinden, welches Duke-Modell am besten zu den eigenen Vorlieben und den Kehren der Region passt.

Fünf KTM Duke für die Bergstraßen Norditaliens

Für die Tour stehen fünf Motorräder aus der Duke-Familie bereit: die KTM 790 Duke, die KTM 990 Duke, die 990 Duke R und die KTM 1390 Super Duke R Evo. Wie unterschiedlich die Modelle sich anfühlen, soll sich erst auf den Passstraßen zeigen. Zunächst geht es darum, wer auf welchem Motorrad Platz nimmt.

Christian bringt langjährige KTM-Erfahrung mit. Seine Vorliebe für sportliche Modelle hat er unter anderem auf einer 990 Super Duke R von 2008 auf der Rennstrecke vertieft. Terry fährt erst seit drei Jahren Motorrad, hat sich das Kurvenfahren aber mit mehreren Trainings systematisch erarbeitet. Auch Florian ist mit fünf Jahren Motorraderfahrung noch vergleichsweise frisch dabei – für die beiden Tourtage bringt er bereits viel Fahrpraxis und große Vorfreude mit.

Timo gehört mit seinen 60 Jahren zu den Routiniers der Gruppe. Schon mit 15 fuhr er ein KTM-Mofa, heute arbeitet er als Fahrlehrer. Besonders gespannt ist er auf die Assistenzsysteme und den kräftigen Zweizylinder der 1390 Super Duke R. René tritt normalerweise auf einer Kawasaki ZZR 1400 an und verfeinert deren ohnehin üppige Leistung für den Drag-Racing-Einsatz.

Erster Stopp: Kaffee in Agordo

In Agordo steht der erste Fahrerwechsel an – und eine Kaffeepause. Im Caffè Miniere di Bettini Ivan & C. werden Koffein und Zucker nachgefüllt, dazu gibt es Panini. Die Gruppe nutzt die Pause, um sich zu stärken und die ersten Eindrücke von den KTM Duke auszutauschen.

Christian ist mit der 990 Duke unterwegs und erklärt trocken: "Der Koffer geht ganz schön ordentlich." Florian findet die Strecke "geil, aber auch anstrengend". Als eine Yamaha WR aus der Zweitakt-Ära vorbeiknattert, drehen sich mehrere Köpfe gleichzeitig. "Geil, oder?" Timo erzählt, dass er an der Ampel die Fenster herunterlässt, wenn neben ihm eine Zweitakter steht.

Über den Passo Fedaia geht es weiter zur Marmolada. Unterhalb der Straße liegt der Stausee, darüber baut sich der Gletscher im hellen Fels auf – ein Anblick zum Niederknien. Müsliriegel, Wasser und ein Foto vor der Bergkulisse: Währenddessen verschafft sich Fotograf Daniel Stock (Instagram: stoxn) einen Überblick über den weiteren Streckenverlauf und sucht rechtzeitig eine Position, von der aus er die Gruppe in voller Fahrt fotografieren kann.

Enge Kehren und ein anspruchsvoller Passo Manghen

Am Passo del Manghen wird die Straße schmal. "Manche Fahrradwege sind breiter", warnt Christian. Kurz vor der Passhöhe folgen vier steile Kehren direkt hintereinander. Mit der 1390 Super Duke R Evo hilft dort nur der erste Gang – dazu braucht es eine fein dosierte rechte Hand und gelegentlich die Kupplung. Oben angekommen, bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen: Auf der anderen Seite fällt die Straße sofort wieder ab.

Auch die kleinen Orte, verwitterten Häuser und Tankstellen bleiben in Erinnerung. Dort trinken Einheimische bei italienischem Pop ihren Espresso – Eindrücke, die abends in der Runde noch einmal aufleben.

Mit der KTM 790 Duke über die Via Noriglio

Der zweite Tag beginnt so rasant, wie der erste geendet hat. Fahrer und Motor sind kaum auf Betriebstemperatur, da geht das Kurveninferno schon in die nächste Runde. Auf den engen Straßen der Via Noriglio spielt die KTM 790 Duke ihre Stärken aus: Sie ist leichtfüßig und präzise und zeigt beim Bremsen in Schräglage kaum spürbares Aufstellmoment.

Über den Passo Pian delle Fugazze führt die Route weiter durch die Bergwelt. In Recoaro Terme steht bei der Bar Stazione eine verdiente Pause an. Lemon Soda, Bruschetta und eine herzhafte Platte mit Wurst und Käse liefern Energie für die nächste Etappe. Über den Passo delle Fittanze geht es schließlich zum letzten gemeinsamen Halt an einer Q8-Tankstelle.

Bei einem Espresso tragen die Teilnehmenden ihre Fahreindrücke zusammen. Das Urteil fällt einstimmig aus: Die 790 Duke ist die leichtfüßigste, die 1390 Super Duke R Evo die eindrucksvollste. Die 990 Duke bringt beides gekonnt zusammen.

Fazit