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EBR/Buell

Es ist aus – echt jetzt?

Totgesagte leben bekanntlich am längsten, doch nun scheint das Ende für die Sportmotorräder von Erik Buell definitiv. Laut einer Pressemitteilung wird Erik Buell Racing (EBR) in East Troy, Wisconsin, USA, jetzt endgültig abgewickelt.

„Es war eine harte Entscheidung, das EBR-Team hat unermüdlich gearbeitet, um die Company wieder aufzubauen. Niemand im Team trägt Schuld an der jetzigen Entscheidung. Allen Mitarbeitern und ihren Familien gilt unsere tiefste Dankbarkeit für ihre Mühen und ihre Hingabe an die Firma. Die Entscheidung fiel nun hauptsächlich aufgrund der massiven Schwierigkeiten, neue Händler zu finden. Das und andere Schließungen großer Hersteller und Zulieferer haben die Herausforderungen für EBR nur noch umso größer gemacht“, heißt es in der Pressemitteilung. Diese war zwar auf der Website von EBR nirgendwo zu finden. Eine Sprecherin von EBR-Investor Liquid Asset Partners hat deren Echtheit aber inzwischen MOTORRAD online gegenüber bestätigt.

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass EBR allen Garantie-Verpflichtungen Kunden gegenüber nachkommen wird. Auch die Teile-Versorgung soll gesichert sein. Die Liquidierung von Werk, Produktionsanlagen und Teilen soll im März 2017 beginnen.

2009 stellte Harley-Davidson die zum Konzern gehörende Marke Buell ein. Mit Mühe gelang es Erik Buell anschließend, seine eigene Firma EBR wieder hochzuziehen. Die Insolvenz kam 2015, als sich der indische Partner Hero daraus zurückzog. Doch Buell gab nicht auf, fand immer wieder neue Investoren und stellte 2016 eine neue Sportmotorradproduktion auf die Beine, zunächst nur für den US-Markt. Jetzt aber scheint auch dieser Traum ausgeträumt.

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