Harley-Davidson in der Krise

Harley-Davidson in der Krise Schlechte Verkäufe lassen Jobs wegfallen

Die Halbjahresbilanz von US-Hersteller Harley-Davidson ist ernüchternd. Weltweit gehen die Verkäufe zurück. Zu Hause in den USA sind die Rückgänge am größten. Deswegen sollen Arbeitsplätze gestrichen werden.

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Harley-Davidson hat seine Halbjahresbilanz 2017 veröffentlicht. Die darin enthaltenen Zahlen lassen den US-Hersteller nicht gut aussehen: Mit weltweit 136.437 ausgelieferten Modellen muss die Company einen Verkaufsrückgang von 5,7 Prozent im ersten Halbjahr 2017 hinnehmen. Und schon im Jahr davor waren die Absatzzahlen sinkend.

180 Jobs laut Gewerkschaftsangaben

Besonders schmerzhaft für Harley-Davidson: Noch schlechter sieht es auf dem Heimatmarkt in den USA aus, minus 7,9 Prozent im ersten Halbjahr. Und die Tendenz ist weiterhin fallend. Im zweiten Quartal betrug der Rückgang der US-Verkäufe sogar 9,3 Prozent.

In Europa sieht die Lage noch etwas besser, aber auch nicht rosig aus. Hier hat Harley-Davidson in der ersten Jahreshälfte 2017 nur um 1,2 Prozent weniger Bikes verkauft als im Vorjahreszeitraum: 27.397 waren es in den europäischen Ländern. Der Halbjahresumsatz brach entsprechend der weltweit schlechten Verkäufe um rund zehn Prozent ein. Als Folge stehen Stellenstreichungen an. Laut US-Zeitungsberichten vom Dienstag, 18. Juli 2017, sollen in den Harley-Davidson-Werken Kansas-City (Montage) und Menomonee Falls (Motoren und Antrieb) 180 Jobs wegfallen. Die US-Medien berufen sich dabei auf Gewerkschaftsangaben.

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