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Motorräder in den USA sollen sicherer werden

ABS und Traktionskontrolle sollen Pflicht werden

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörden starten eine Initiative um Motorräder in den USA sicherer zu machen. Die NTSB hat jetzt einen Report vorgelegt, der ABS und Traktionskontrolle zur Pflichtausstattung machen will.

Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat in seiner Studie auf Basis von Zweiradunfällen aus dem Jahr 2016 festgestellt, dass zahlreiche Unfälle hätten vermieden werden können, wenn Motorräder mit Sicherheitssystemen wie ABS und Traktionskontrollen ausgestattet gewesen wären. Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, wie wichtig es ist, auch Zweiräder in künftige vernetzte Verkehrssicherheitssysteme miteinzubeziehen.

Gesetzliche Vorgaben werden kommen

Die NTSB-Studie schließt mit einer klaren Empfehlung an die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), Motorräder künftig verpflichtend mit ABS-Bremssystemen sowie mit elektronischen Stabilitätsprogrammen (sprich Traktionskontrollen) auszurüsten. Die Zwangsausrüstung soll aber nur für straßenzugelassene Modelle gelten. Offroad-Bikes würden davon ausgenommen bleiben.

US-Beobachter gehen davon aus, dass die NHTSA der Empfehlung folgen wird und die entsprechenden Systeme als Serienausstattung vorschreiben wird. Ein Zeitpunkt wurde allerdings nicht genannt.

Derzeit sind in den USA schon zahlreiche Modelle optional mit entsprechenden Systemen zu haben. In Europa mussten bereits alle Motorräder mit über 125 cm³ Hubraum, deren Typenzulassung ab Januar 2016 erfolgte, mit einem ABS-System ausgestattet sein. Seit Januar 2017 gilt die Regelung für alle neu zugelassenen Motorräder über 125 cm³.

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