MotoGP 2018: Rennen Sachsenring

Marquez setzt Siegesserie fort

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Auch in seinem sechsten MotoGP Jahr bleibt Marc Marquez beim Deutschland Grand Prix ungeschlagen und holt sich vor Valentino Rossi und Maverick Vinales seinen insgesamt neunten Sieg am Sachsenring.

Auch in seinem sechsten MotoGP Rennen auf dem Sachsenring führte kein Weg an Marc Marquez vorbei und der Spanier krönte sich erneut zum König des Sachsenrings. In der Anfangsphase war es aber ein anderer Spanier, der den Ton angab. Mit Jorge Lorenzo war es der von Platz drei kommende Ducati-Pilot, der vor Danilo Petrucci (Pramac Ducati) und Marquez in Führung liegend in die erste Rechts einbog.

Dahinter würfelte Pol Espagaro bereits in der zweiten Kurve das Mittelfeld durcheinander. Der KTM-Pilot, der am Morgen im Warm-Up die Pace vorgegeben hatte, stürzte im Omega und riss dabei auch die beiden Suzuki Fahrer Alex Rins und Andrea Iannone sowie Jack Miller (Pramac) mit. Iannone konnte das Rennen zwar fortsetzen, musste sich aber im hinteren Teil des Feldes wieder einreihen.     

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Jorge Lorenzo führte das Rennen die ersten Runden and, kämpfte dann aber mit einem abbauenden Vorderrad.

An der Spitze gelang es Lorenzo in den ersten Runden, die schnellsten Zeiten zu fahren, ab Runde fünf war es aber Marc Marquez, der das Geschehen diktieren sollte. Der Repsol Pilot ging erst an Danilo Petrucci vorbei und kurz nach Ende des ersten Drittels des Rennes musste sich auch Jorge Lorenzo geschlagen geben. Lorenzo wurde anschließend auch direkt von Valentino Rossi überholt und infolge seines stark abbauenden Vorderreifens bis auf Platz sechs zurückgereicht.


Während Lorenzo zurückfiel, kam Rossis Team Kollege Maverick Vinales wieder in Fahrt. Vinales, der nach dem Start auf Platz 7 zurückgefallen war, lieferte sich in der zweiten Rennhälfte mit Andrea Dovizioso und Alvaro Bautista einen ansehnlichen Kampf um Platz sechs, konnte sich in den letzten Runden aber absetzen. Im vorletzten Umlauf schnappte sich Vinales noch den auf Platz drei liegenden Danilo Petrucci.

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Stefan Bradl ersetzte Johann Zarco und wurde Sechzehnter

Auch Alvaro Bautista gelang es noch, sich gegen seinen Marken-Kollegen Jorge Lonrenzo und Andrea Dovizioso durchzusetzen und sicherte sich mit Platz fünf das bisher beste Saisonergebnis. Dani Pedrosa (Honda), Johan Zarco (Yamaha) und ein starker Bradley Smith komplettieren die Top Ten.


Stefan Bradl, der bei Marc VdS den verletzten Franco Morbidelli ersetzte, beendete das Rennen auf Platz 16.

Rennergebnis

Position  Nr. Fahrer Motorrad Team Punkte
1 #26 Marc Marquez Honda Repsol Honda 25
2 #46 Valentino Rossi Yamaha Yamaha 20
3 #25 Maverick Viñales Yamaha Yamaha 16
4 #9 Danilo Petrucci Ducati Pramac 13
5 #19 Alvaro Bautista Ducati Aspar 11
6 #99 Jorge Lorenzo Ducati Ducati 10
7 #04 Andrea Dovizioso Ducati Ducati 9
8 #26 Dani Pedrosa Honde Repsol Honda 8
9 #5 Johann Zarco Yamaha Tech 3 7
10 #38 Bradley Smith KTM KTM 6
11 #55 Hafizh Syahrin Yamaha Tech 3 5
12 #29 Andrea Iannone Suzuki Suzuki 4
13 #53 Tito Rabat Ducati Avintia 3
14 #43 Jack Miller Ducati Pramac 2
15 #45 Scott Redding Aprilia Aprilia 1
16 #6 Stefan Bradl Honda Marc VDS 0
17 #12 Thomas Lüthi Honda Marc VDS 0
18 #17 Karel Abraham Ducati Aspar 0
19 #10 Xavier Simeon Ducati Avintia 0
DNS #41 Aleix Espargaro Aprilia Aprilia 0
Out #42 Alex Rins Suzuki Suzuki 0
Out #35 Cal Crutchlow Honda LCR 0
Out #44 Pol Espargaro KTM KTM 0
Out #30 Takaaki Nakagami Honda LCR 0

Das Qualifying zum Deutschland Grand Prix am Sachsenring fand nicht nur bei nahezu perfekten Bedingungen statt, sondern bot auch Spannung bis zur letzten Sekunde. In den freien Trainings und auch noch zu Beginn des Qualifyings sah es so aus, als könnte Jorge Lorenzo dem Seriensieger Marc Marquez die Stirn bieten. Am Ende war es dann aber doch der König des Sachsenring, der seine Werkshonda auf die Pole stellen konnte. Im letzten Umlauf gelang dem Spanier trotz mehrerer Fehler noch eine 1:20,270 Minuten und Marquez hat damit die besten Voraussetzungen, sich am Sachsenring den rekordverdächtigen sechsten MotoGP-Sieg in Folge zu schnappen.

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Eine Überraschung steht mit Danilo Petrucci auf Startplatz zwei. Der Italiener nutzte bei seinem letzten Angriff geschickt den Windschatten von Ducati Werksfahrer Jorge Lorenzo und stellte seine Pramac Ducati vor seinem Markenkollegen auf Platz zwei.

Iannone nur auf Platz 8

Die zweite Startreihe eröffnet Maverick Vinales (Yamaha) vor Andrea Dovizioso (Ducati). Der zweite Ducati Werkspilot hatten in allen Trainings Probleme und musste sich auch durch Q1 kämpfen. Valentino Rossi stellte die zweiten Werks-Yamaha vor LCR-Pilot Cal Crutchlow auf Platz sechs.

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Nicht ganz zufrieden dürfte Andrea Iannone sein. Der italienische Suzuki-Fahrer war in allen Sessions überraschend stark und unter den Top 3, am Ende reichte es vor Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati) aber nur für Startplatz acht. Dani Pedrosa, der auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt gab, dass er im kommenden Jahr nicht mehr in der MotoGP antreten wird, komplettiert die Top Ten.

Überraschenderweise ersetzt Stefan Bradl den immer noch verletzungsbedingt fehlenden Franco Morbidelli, qualifizierte sich für Platz 21 und konnte trotz mangelnder Fahrzeit in den letzten Monaten Tom Lüthi, Karel Abraham und Xavier Simeon hinter sich lassen.

Startaufstellung

Position  Nr. Fahrer Motorrad Team
1 #93 Marc Marquez Honda Repsol Honda
2 #9 Danilo Petrucci Ducati Pramac
3 #99 Jorge Lorenzo Ducati Ducati
4 #25 Maverick Viñales Yamaha Yamaha
5 #04 Andrea Dovizioso Ducati Ducati
6 #46 Valentino Rossi Yamaha Yamaha
7 #35 Cal Crutchlow Honda LCR
8 #29 Andrea Iannone Suzuki Suzuki
9 #19 Alvaro Bautista Ducati Aspar
10 #26 Dani Pedrosa Honde Repsol Honda
11 #42 Alex Rins Suzuki Suzuki
12 #30 Takaaki Nakagami Honda LCR
13 #41 Aleix Espargaro Aprilia Aprilia
14 #5 Johann Zarco Yamaha Tech 3
15 #43 Jack Miller Ducati Pramac
16 #44 Pol Espargaro KTM KTM
17 #38 Bradley Smith KTM KTM
18 #55 Hafizh Syahrin Yamaha Tech 3
19 #53 Tito Rabat Ducati Avintia
20 #45 Scott Redding Aprilia Aprilia
21 #6 Stefan Bradl Honda Marc VDS
22 #12 Thomas Lüthi Honda Marc VDS
23 #17 Karel Abraham Ducati Aspar
24 #10 Xavier Simeon Ducati Avintia

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