Nachruf John Surtees

Tod einer Legende

Foto: Foto: Alan Cathcart Archive. 21 Bilder

Als einziger Rennsportler der Welt hat der Brite John Surtees das Kunststück fertiggebracht, auf MV Agusta erst siebenmal Motorrad- und anschließend 1964 mit Ferrari Formel 1-Weltmeister zu werden. Am 10. März 2017 verstarb die Renn-Legende im Alter von 83 Jahren in London.

Sein erstes Rennen gewann John Surtees 1948 – als Co-Pilot seines Vaters, eines Gespann-Rennfahrers. Nur um anschließend disqualifiziert zu werden. Denn er war erst 14 und noch minderjährig. Mit 22 gewann Surtees seinen ersten Grand Prix, mit 23 wurde er erstmals Motorrad-Weltmeister. Nach seiner aktiven Zeit als Fahrer leitete Surtees ein eigenes Formel-Team. Er galt als kompromissloser Haudegen, und als kauzig. Auf die Frage, was er empfände, wenn ein weiterer Fahrer Motorrad- und Auto-Champion werden würde, antwortete der Brite 2014 lächelnd: „Dann war ich wenigstens der Erste.“ John Surtees verstarb am 10. März 2017 in London. Er wurde 83 Jahre alt.

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