Stefan Baldauf

BMW F 750 GS für 2018

Neue BMW-Mittelklasse

Im vollen Ornat absolvierte jüngst die BMW F 750 GS ein Fotoshooting für Werbeaufnahmen und gab dabei eine richtig gute Figur ab. Ganz schön groß ist sie geworden, die kleine Schwester der F 800 GS.

Es ist eine Zäsur, aber eine, die sich gewaschen hat. Kenner der F-Baureihe werden „ihre“ GS nicht wiedererkennen, nicht einmal dem Namen nach. „F 750“ prangt da in großen Lettern und Zahlen am Tank der Neuen. Früher hieß das noch „F 700“. Ist der Hubraum für die BMW F 750 GS tatsächlich gewachsen?

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Ja, ist er, aber wer nun auf den Dreiviertelliter tippt, liegt garantiert falsch. Warum? Weil schon die 700er-Vorgängerin in die Irre führte und in Wahrheit statt 700 fast 800 Kubik hatte. Man darf annehmen, dass es mit diesem gepflegten Understatement weitergeht und die Neue in dieser Hinsicht draufgesattelt hat. Mit einem Hubraum irgendwo zwischen 850 und 900 Kubik ist also zu rechnen. Sowohl für die neue BMW F 750 GS als auch für ihre große Schwester F 850 GS, denn hubraum- und zylindermäßig waren die beiden ja ohnehin schon lange eineiige Zwillinge.

Motor wird nach V2 klingen

Das wird so bleiben und bedeutet darüber hinaus, dass auch der F 750-Motor in Zukunft nicht mehr nach Boxer, sondern nach V2 klingen wird. Das liegt am bei Reihenzweizylindern wie der neuen F gerade besonders populären 270-Grad-Hubzapfenversatz und der daraus resultierenden Zündfolge. Die Leistung der neuen BMW F 750 GS (F 700 GS: 75 PS) dürfte sich bei rund 85 PS einpendeln und so noch Luft nach oben lassen – für die große Schwester, die es mit Africa Twin und Co. aufnehmen muss.

Der neuen BMW F 750 GS hingegen erwächst kaum direkte Konkurrenz. Suzuki V-Strom 650 und die neue Kawasaki Versys 650 vielleicht, die mit rund 70 PS aber deutlich schwächer sind als die Neue aus München. Weitere auffällige Neuerungen der F-Reihe: Der Tank ist nach vorne gerutscht, wird nicht mehr seitlich, sondern konventionell von oben betankt. Der Sekundärantrieb (Kette) ist nun links, der Auspuff rechts. Und die vielleicht entscheidendste Änderung: Statt des bisherigen Gitterrohrrahmens setzt die neue F 750 GS auf einen gegossenen Brückenrahmen aus Alu. Eben alles neu!

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