Tobias Beyl, Jacek Bilski, Katrin Sdun, mps-Fotostudio, Hersteller
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Sportliche Motorrad-Hecktaschen im Test

Für Naked Bikes, Supermotos, Sportler

Wenn es nicht die große Reise sein soll, braucht es auch kein Tourenmotorrad. Man nimmt das, was man hat: Naked, Sportler, Supermoto. Dank sportlicher Hecktaschen geht das ohne großen Aufwand.

Für den Praxisteil des Motorrad-Hecktaschen-Tests haben wir die Testkandidaten mit Honda CBR 1000 RR Fireblade, Triumph Street Triple RS, Triumph Thruxton R und BMW G 310 R auf völlig unterschiedliche Bikes gesattelt, unsere Erfahrungen mit den verschiedensten Befestigungsszenarien schlagen sich in den Punkten nieder.

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Unterschiede gibt es nicht nur in der Anzahl und Länge der Gurte, sondern auch in deren Verschlusssystem. Hinzu kommt die Form der Hecktasche selbst: Manch eine schmiegt sich mit ihrer Trapezform dem Heckpolster an (Givi, Held, Oxford), andere Taschen setzen auf eine längliche, nach hinten abfallende Form und unterstreichen damit die Dynamik des Motorrads (Kappa, SW-Motech, Vanucci). Eine dritte Gruppe baut lieber breit (Qbag) oder setzt von vornherein auf schieres Volumen (Bagster, Hepco & Becker). Welche Form und damit welche Hecktasche zu deinem Motorrad passt, musst du entscheiden. Beachten solltest du die Vorgaben des Herstellers zu erlaubter Höchstgeschwindigkeit (meist 130 km/h) und maximaler Zuladung (meist vier oder fünf Kilogramm)!

Platz 1: Givi XStream XS313

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Die Givi XStream XS313 fasst 12 Liter. Das Volumen kann auf 20 Liter vergrößert werden.

Anbieter: Givi
Preis: 74,90 Euro (UVP), 67,46 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 12 + 8 Liter
Gewicht: 1,07 kg

Ausstattung: vier Gurte mit Schlaufe, Doppel-D-Verschlüsse an der Tasche, Sicherheitsgurt, Innensack und Regencape, zwei seitliche Außenfächer, abschließbarer Reißverschluss, Schultergurt

Positiv: Kompakt und stabil durch verstärkte Wände, gute Sichtbarkeit durch Reflektoren und Neon-Regenhaube, Doppel-D-Verschluss hält durch Schlaufentechnik überall sicher und zuverlässig, zusätzlicher Sicherheitsgurt

Negativ: Innensack lässt sich nicht ganz schließen, Flatterneigung der relativ langen Gurte, wenig Nebenfächer

Fazit: Die Testsieger-Tasche von Givi macht fast alles richtig: sportlich geformt, aber mit ordentlichem Volumen, stabil, gut sichtbar und einfach zu befestigen. Das Hauptfach ist doppelt gegen Nässe geschützt, abschließ- und erweiterbar.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Platz 2: SW-Motech Slipstream

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Die Slipstream von SW-Motech fasst 13 Liter.

Anbieter: SW-Motech
Preis: 114,95 Euro (UVP), 89,95 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 13 Liter (nicht erweiterbar)
Gewicht: 1,07 kg

Ausstattung: vier längenverstellbare Gurte mit Schlaufe, zwei Spanngurte, Plastikösen und drei Klettbänder an der Tasche, wasserdichter Innensack, zwei Außenfächer, abschließbarer Reißverschluss, Gepäcknetz, Rucksack-Funktion, Lackschutzfolie

Positiv: Verschiedene Arten der Befestigung mit Klett-, Schlaufen- oder Spanngurten, sehr guter Halt, als Rucksack tragbar, sehr stabile Außenwände

Negativ: Zugang zum Hauptfach nur von vorn, ­keine Innenfächer, Seitenfächer sehr eng

Fazit: Die Hecktasche von SW-Motech in aerodynamischer Höckerform ist sehr stabil und überzeugt mit guter Verarbeitung. Ihr Volumen ist auf 13 Liter begrenzt, dafür gefallen die verschiedenen Möglichkeiten zur Befestigung.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Platz 2: Vanucci VS05 Sportivo

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Die Vanucci VS05 Sportivo bietet Platz für 20 Liter Gepäck.

Anbieter: Detlev Louis
Preis: 129,99 Euro (UVP und aktuell günstigster Preis)
Volumen: maximal 20 Liter
Gewicht: 1,43 kg

Ausstattung: separates Bodenteil mit vier langen Gurten, Tasche wird per Reißverschluss befestigt, Regencape, abschließbarer Reißverschluss am Hauptfach, Schultergurt, Gepäcknetz

Positiv: Neongelbe, verstaubare Regenhaube für gute Sichtbarkeit, Tasche abtrennbar durch Reißverschluss und befestigte Bodenplane, rutschfester Schultergurt, innen kleine Fächer und Haken zum Beispiel für Schlüssel

Negativ: Mit montierter Tasche nicht längenverstellbar, lange Bauform, sehr enge Tasche für große Regenhaube, keine Außenfächer

Fazit: Zu Recht landet die Tasche von Vanucci weit vorn: Alle Gurte können dank Zweiteilung gut versteckt werden, blitzschnell ist sie abgenommen. Kleine Extras wie das Netz oder der Schlüsselhaken im Innern sind sehr praktisch.

MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Platz 3: Qbag Hecktasche 05

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Die Qbag Hecktasche 05 fasst 22 Liter und packt bei Bedarf noch 8 Liter oben drauf.

Anbieter: Polo
Preis: 69,99 Euro (UVP und aktuell günstigster Preis)
Volumen: 22 + 8 Liter
Gewicht: 1,77 kg

Ausstattung: vier Gurte mit Schlaufen, metallene Klemmschnallen mit Neopren-Polsterung an der Tasche, Innensack und Regencape, zwei seitliche Außenfächer, Innenfach und -netz, abschließbarer Reißverschluss mit Druckknopf am Hauptfach

Positiv: Viel Stauraum und seitlich erweiterbar, Gurtenden in Klettabdeckung verstaubar, Regenhaube plus Innensack, Reißverschlüsse abschließbar und mit Druckknopf fixiert

Negativ: Sehr breit, ragt über das Bike hinaus, Deckel nicht verstärkt, wenig Stoßschutz, bei voller Beladung während der Fahrt spürbar

Fazit: Die Qbag wächst in die Breite, womit sie noch pummeliger wird, als sie ohnehin schon ist. Letztlich kostet sie nur die leicht unsportliche Erscheinung ein „Sehr gut“. Dickes Plus: die tadellose Befestigung inklusive Klettabdeckung.

MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 4: Kappa RA300

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Die RA300 von Kappa hat ein Fassungsvermögen von 15 Liter.

Anbieter: Kappa
Preis: 80,99 Euro (UVP), 48,01 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 15 Liter (nicht erweiterbar)
Gewicht: 1,01 kg

Ausstattung: zwei typische Spanngurte mit Metallhaken, Plastikösen an seitlichen Auslegern der Tasche, Regencape, zwei seitliche Außenfächer, Gepäcknetz auf dem Deckel, Hauptfach nicht abschließbar

Positiv: Großes, gut zugängliches Hauptfach trotz schnittiger Form, praktische Zusatzfächer an den Seiten, rutschfeste Unterseite, neon­orange Regenhaube für gute Sichtbarkeit

Negativ: Montage nur durch Spanngurte möglich, Deckel muss beim Befüllen gehalten werden, keine zusätzliche Sicherung

Fazit: Kappa schickt eine sportliche und dennoch geräumige Tasche ins Rennen. Die Ausleger stören mehr, als sie nützen. Die Spanngurte sind eine rustikale Befestigungslösung – passt jedoch die Länge, halten sie zuverlässig.

MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 4: Held Iconic Evo (M)

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Die Held Iconic Evo (M) bietet 12 Liter und ist bei Bedarf auf 21 Liter erweiterbar.

Anbieter: Held
Preis: 54,95 Euro (UVP), 49,40 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 12 + 9 Liter
Gewicht: 0,73 kg

Ausstattung: zwei Gurte mit Klickverschlüssen an den Enden, Regencape, ein Außenfach, Gepäcknetz auf dem Deckel, kleine Taschen und Netze im nicht abschließbaren Hauptfach

Positiv: Gutes Organisationssystem durch viele Fächer und Halterungen, sehr rutschfest durch um die Kante ragende Beschichtung der Unterseite, schnelle Montage am Soziussitz, schnelles Abnehmen dank praktischer Verschlüsse

Negativ: Nicht abschließbar, Tragegriff zu eng für Handschuhe, zur Befestigung muss die (Sozius-)Sitzbank abgenommen werden

Fazit: Dieser kompakte Alltagsheld überzeugt vor allem durch simple Montage und extrem guten Halt am Motorrad – wenn die Sitzbank mitmacht! Praktisch: die flexiblen Gummischnüre zum Beispiel für Regenkleidung.

MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 5: Hepco & Becker Royster Rearbag

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Die Hepco & Becker Royster Rearbag bietet mit 27 oder bei Bedarf 32 Liter enorm viel Stauraum.

Anbieter: Hepco & Becker
Preis: 229,50 Euro (UVP), 194,73 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 27 + 5 Liter
Gewicht: 1,97 kg

Ausstattung: vier Gurte mit Schlaufe und Sicherheitshaken, zahlreiche Schlaufen an der Tasche, wasserdichter Innensack, zwei seitliche Außenfächer, abschließbarer Reißverschluss am Hauptfach, Lackschutzfolie

Positiv: Extrem viel Stauraum, fasst sogar einen Helm, stabile Außenwände, einfache Befestigung durch Haken und Schlaufentechnik, großflächige Reflektoren an den Seiten

Nachteile: Zu groß und unsportlich für viele Motorräder, Tragegriff mit Handschuhen zu eng, Aussparung an der Unterseite passt nicht für jedes Heck

Fazit: Eine sehr wertige Tasche mit viel Stauraum und gutem Stoßschutz durch verstärkte Wände. Ähnlich wie bei Bagster passt sie aufgrund von Größe und Optik nicht zu jedem sportlichen Motorrad. Der Preis ist recht hoch.

MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 6: Oxford F1 Tail Pack

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Die 18 Liter Fassungsvermögen der Oxford F1 Tail Pack sind leider nicht erweiterbar.

Anbieter: Oxford
Preis: 59,90 Euro (UVP), 52,46 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 18 Liter (nicht erweiterbar)
Gewicht: 0,80 kg

Ausstattung: vier sehr ­lange Gurte mit Doppel-D-Verschluss, Plastikösen an der Tasche, Sicherheitsgurt, wasserdichter Innensack, ein Außenfach, nicht abschließbares Hauptfach nur von einer Seite zu öffnen

Positiv: Extra Klettgurt zur Sicherung unter der Sitzbank, abgedeckte Reißverschlüsse und Innensack sorgen für trockenes Gepäck, kleine Nebenfächer innen und außen

Negativ: Extrem lange Gurte schwer verstaubar und neigen zum Flattern, nicht abschließbar, nur ein Reißverschluss am Hauptfach

Fazit: Eine simple Hecktasche mit festem Volumen, während des Tests wegen der langen Gurte liebevoll „die Qualle“ genannt. Passt auch zu den Stärken: sehr guter Nässeschutz. Weniger gut: Bei flotter Gangart verrutschte sie etwas.

MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 7: Bagster Modulo Tail XSS040

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Die Bagster Modulo Tail XSS040 kann hingegen von 20 auf 27 Liter Fassungsvermögen anwachsen.

Anbieter: Shark Helme
Preis: 109,99 Euro (UVP), 99,99 Euro (aktuell günstigster Preis)
Volumen: 20 + 7 Liter
Gewicht: 1,28 kg

Ausstattung: vier Gurte mit Haken, Clip-Verschluss an der Tasche, Innensack, Verzurrmöglichkeit mit anderen Bagster-Taschen, Schultergurt

Positiv: Großes Volumen mit herausnehmbarem, wasserdichtem Innensack, erweiterbar durch andere Bagster-Module, viele Möglichkeiten zur Befestigung weiterer Gepäckstücke

Negativ: Zu lang für viele Hecks, Einschränkung der Sitzfläche, schwierige Befestigung durch kleine eingenähte Haken, Klemmen aus Kunststoff öffnen sich leicht, keine rutschfeste Unterseite

Fazit: Das Modulo-System des französischen Herstellers Bagster ist beeindruckend, damit können wahre Gepäckberge sicher verstaut werden. Leider patzte er im Test mit sich lösenden Abspanngurten. Daher nur befriedigend.

MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Testprozedere und Testkriterien

In zwei Durchläufen mit unterschiedlichen Bedingungen wurden die Hecktaschen in der Praxis getestet. Am Bike, auf der Straße, im Regen – und unter der Lupe.

Um positive wie negative Aspekte der am Test teilnehmenden Hecktaschen valide zu bewerten, wurde ein Punkteraster mit 29 Kriterien in fünf Kategorien aufgestellt. Die punktereichste Kategorie ist das Fahrverhalten: Zunächst mussten alle Hecktaschen ihre Kurventauglichkeit auf dem Col de l’Espigoulier in Südfrankreich unter Beweis stellen, im zweiten Testdurchlauf ging es mit zwei MOTORRAD-Dauertestern zum Speed-Test. Dabei wurde jede Tasche von beiden Redakteuren auf der Autobahn gefahren und anschließend bewertet. Als Kriterien dienen hier die Stabilität und Rutschfestigkeit der Taschen, die Flatterneigung der Befestigungen sowie die Beeinträchtigung der Fahrdynamik und des Fahrers selbst. Im Zuge der Praxistests wurden außerdem die Befestigungsmöglichkeiten beurteilt.

Weitere am Motorrad bewertete Kriterien waren Regenschutz sowie Bedienbarkeit. Hierzu gehört unter anderem die Zugänglichkeit der vorhandenen Fächer. Deren Anzahl, das Ordnungssystem und die Volumenerweiterung ist unter Gepäckunterbringung verrechnet. Der ebenfalls wichtige Punkt Verarbeitung und Ausstattung wurde schließlich abseits des Bikes und mit genau prüfendem Blick auf Details, Materialien und mögliche Makel durchgeführt. Die Summe aller erreichten Punkte führt zum unten gezeigten Ergebnis, Testsieger ist die Hecktasche mit den meisten Punkten.

Größe, Erweiterung, Befestigung

Kurz mal eben schnell. Nicht die Weltreise, auch kein Campingurlaub. Aber das Nötigste muss doch mit: der Müsliriegel, eine Flasche Wasser, Wechselklamotten. Ach ja, Turnschuhe vielleicht, eine Softshell-Jacke und die Kuscheldecke. Ein zweites Paar Motorrad-Handschuhe besser auch, etwas Kettenspray – man weiß ja schließlich nie. Uff, schon wird das Volumen von sportlichen zehn Litern ganz schön knapp. Zum Glück gibt es da diesen Reißverschluss – einmal rundherum aufgezogen, et voilà: Dank Volumenerweiterung schluckt die Hecktasche nun 15 Liter. Jetzt passt’s!

An sich ja, aber: Zum einen besitzt nicht jede Hecktasche in diesem Test eine Volumenerweiterung. Die Exemplare von Kappa, Oxford und SW-Motech beispielsweise müssen ohne auskommen. Dass sie am Ende des Tests zum Teil trotzdem weit vorne landen, spricht für ihre sonstigen Qualitäten. Zum anderen mag dieses Feature nicht jedem Motorradreisenden gleich wichtig sein. Mit unserer Punktetabelle kann jeder seine individuelle Gewichtung berücksichtigen und seinen persönlichen Testsieger küren.

Doch Erweiterung hin oder her: Was nützt es, wenn das komplette Gepäck verstaut ist, die Tasche aber nicht auf dem Soziuspolster Platz nehmen will? Wenn Gurte zu kurz oder schlicht mit der Motorradgeometrie nicht kompatibel sind? Wenn Außentaschen den Lack verkratzen oder das gesamte Gepäckstück zwar bestens nach vorn, nicht aber nach hinten abgespannt werden kann? Damit zu fahren, wäre fahrlässig. Daher gilt: Die Gepäcklösung immer am eigenen Motorrad testen!

Befestigung der Hecktaschen

Bei den Befestigungsgurten gewinnt nicht der längere! Denn gerade das ist bei vielen Hecktaschen das Problem: Einfach lassen sie sich verzurren, und zurück bleibt ein viel zu langes Reststück, das irgendwie verstaut werden muss. Sonst flattert’s. Besonders Qbag hat hier mitgedacht und lässt die Enden im Klettmantel verschwinden. Die Taschen mit Expandern machen es sich leicht und verzichten auf Längenverstellungen. Aber besonders hier muss die Länge zum Bike passen, denn der Spielraum zwischen „zu locker“ und „reicht nicht ganz rüber“ ist gering.

Ohnehin gilt immer: Das Gepäckstück kann noch so gut sein – wenn die Befestigung nicht zum Motorrad passt, passt’s eben nicht. So bringen die praktischen Schlaufengurte nichts, wenn es keine Möglichkeit zum Einhängen gibt, und auch vorgefertigte Haken können an zu dicken Rahmenrohren nicht angebracht werden. Noch ärgerlicher sind Kratzer durch vibrierende Schnallen, da lohnt sich eine Lackschutzfolie wie bei SW-Motech und Hepco & Becker mitgeliefert. Am besten aber: Ausprobieren!

Der Tankrucksack

Für gewöhnlich besteht der Tankrucksack wie auch andere Softgepäck-Lösungen aus Polyester oder Polyamid. Unterschiede gibt es bei der Befestigungsart: Beinahe universal auf jedes Motorrad passen Tankrucksäcke, die mit Gurten verspannt werden. Magnetische Lösungen setzen hingegen einen Metalltank ­voraus. Die schnellste Befestigungsmöglichkeit stellen Schnellverschlusssysteme dar, bei denen der Tankrucksack in einen spezifischen Adapter auf dem Tankstutzen einrastet.

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