Kochmann Rider Motorradstiefel Jörg Künstle

Ausprobiert Kochmann Rider

Motorradstiefel für Retro-Kradler

Wer ein Motorrad im Retro-Stil fährt, kleidet sich auch gerne entsprechend. Kochmann liefert mit dem Rider das passende Schuhwerk. Wir haben es ausprobiert.

Mit auffälligem Design und schicken Details fällt der Rider auf den Katalogseiten von Kochmann auf. Optisch angelehnt an die beliebten Freizeitstiefel von Doc Martens bekommen sie einen modernen Touch, bleiben doch klassisch genug für Scrambler oder Retro-Kräder.

Kochmann Rider Motorradstiefel
Kochmann

Genau dort durften sie sich schließlich beweisen: Zunächst überzeugt das erste Tragegefühl, keine Druck- oder Reibstellen stören. Eine Schlaufe am hinteren Schaft erleichtert das Einsteigen, ebenso der Reißverschluss innen – zusätzlich mit Klett gesichert. So kann die Schnürung einmal auf die gewünschte Länge gezwirbelt, dann so gelassen werden. Alles, was dann absteht, wird formschön von einer Schnalle fixiert. Damit diese auch zu sehen ist, finden Hosenbeine dauerhaft ihren Platz im etwa 20 Zentimeter hohen Schaft und rutschen nicht heraus. Beidseitige Knöchelverstärkungen schützen, ebenso das robuste Rindsleder, die stabile Sohle und die Schaltverstärkung.

Empfindliche Oberfläche und nicht ganz dicht

Kochmann Rider Motorradstiefel
Kochmann

Durch die helle und glatte Oberfläche sind die Schuhe jedoch etwas anfällig für Kratzer und Co. Auf der Raste sorgen sie für ordentlichen Grip, innen wiederum für warme Füße, da Luft keinen Zugang findet. Eine Hipora-Membran soll die Sache mit der Feuchtigkeit regeln, ließ bei unserem Test aber etwas Wasser von außen nach innen durch. Auch litt der Rand des Reißverschlusses ein wenig durch den Kontakt zum Motorrad, da dieser leicht absteht. Insgesamt überzeugt der Stiefel dennoch – nicht nur durch seinen Look, sondern auch durch Tragekomfort und gute Verarbeitung. Zu haben ist der Kochmann Rider in Größen von 37 bis 48 zu Preisen ab 149,95 Euro.

Plus: bequem, robust, praktischer Verschluss

Minus: leichter Nässeeinbruch, empfindlich

MOTORRAD-Bewertung: 3,5 von fünf Sternen