Motorradmesse in Mailand
EICMA 2019
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Haidin Elektromotorrad Elektro-Cruiser Eicma 2019 Hadin
Haidin Elektromotorrad Elektro-Cruiser Eicma 2019
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Haidin Elektromotorrad Elektro-Cruiser Eicma 2019
Haidin Elektromotorrad Elektro-Cruiser Eicma 2019 14 Bilder

Hadin Elektromotorrad auf der EICMA 2019

Elektro-Cruiser im amerikanischen Stil

EICMA 2019

Optisch ist die Elektro-Hadin einer Harley-Davidson wohl näher als die originale Elektro-Harley. Doch motorseitig rollt der Elektro-Cruiser zurückhaltender als die Livewire an.

Trittbretter statt Fußrasten, hoch geschwungener Lenker und ein Polster mit Sitzkuhle – alles bekannte Cruiser-Merkmale. Aber „Hadin“? Nie gehört. Seit 2016 ist die Marke in den USA registriert, dahinter verbirgt sich aber ein chinesisches Unternehmen. So amerikanisch das Cruiser-Elektromotorrad also ausschaut – es ist weniger kalifornisch als der Hersteller vermittelt. Aber das muss ja nichts heißen.

Elektro-Cruiser mit 160 km Reichweite

45 kW (rund 61 PS) Leistung soll der Cruiser bereitstellen, gespeist wird er aus einer Panasonic-Lithium-Batterie, die sich per Schnellladevorgang innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen lassen soll. Die Kraft wird per Riemenantrieb ans Hinterrad gebracht. Die normale Ladezeit (ohne Schnellladung) liegt, laut Hersteller, bei sechs bis acht Stunden, an Reichweite sollen 160 Kilometer drin sein.

Gewicht und Maße

270 Kilogramm soll die Waage anzeigen – immerhin inklusive Akkus. Vorne und hinten verzögert jeweils eine Bremsscheibe, vorne mit ABS. Aufgeschnallt sind Pirellis in den Dimensionen 140/70 R17 vorn sowie 160/60 R17 hinten. Der Elektro-Cruiser misst 2.350 mm in der Länge, 950 mm in der breite und 1.150 mm in der Höhe, der Radstand beträgt 1.650 mm und als Zuladung gibt der Hersteller 180 Kilo an.

Kameras und Konnektivität

Die Bedienung des Hadin Elektromotorrads läuft schlüssellos und eine Anbindung des Smartphones ist möglich. Ungewohnt – zumindest hierzulande – sind die Kameras, die in der Front- und Heckverkleidung des E-Cruisers sitzen. So lange der Fahrer damit nur die Landschaft filmt oder ausgesucht relevante Szenen dokumentiert und die Daten nicht allzu lange speichert – kein Problem. Datenschutzrechtlich ist die Lage in Deutschland aber nicht immer eindeutig und Kameras sind nicht grundsätzlich erlaubt.

Wir sind gespannt auf den Hadin-Cruiser, den wir auf der EICMA in Mailand hoffentlich näher unter die Lupe nehmen können.

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