Stigo E-Roller (2018)

Klappbares Mini-Mopped für die Stadt

Foto: Hersteller 16 Bilder

In kaum einem Segment werden derzeit so viele Neuheiten veröffentlicht wie bei den Elektro-Bikes. Mit dem Stigo gibt es seit Ende 2017 einen E-Roller, der zusammenklappbar ist und sich ideal für den Einsatz in der Stadt eignen soll.

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass sich der Stigo nicht für rasante Fahrten durch die City eignet. Viel mehr als 20 km/h wird man bei einem Blick auf den digitalen Tacho nicht zu sehen bekommen. Das Konzept des in Estland gefertigten E-Rollers zielt eher auf das Zurücklegen kürzerer Strecken ab, die fußläufig aber doch zu weit sein könnten. Mit anderen Worten: ein kleiner Flitzer für den Weg zur S-Bahn, der sich innerhalb von Sekunden auf- und zusammenklappen lässt. Rechtlich wird der Stigo übrigens wie ein Mofa behandelt. Es wird somit ein Versicherungskennzeichen benötigt. Man muss zudem mindestens 15 Jahre alt sein und mindestens die Mofa-Prüfbescheinigung besitzen (Gesetzliche Typgenehmigung: EU L1e). 

Plus-Variante mit größerem Akku

Angeboten wird der Stigo in zwei Varianten. Dabei unterscheidet sich die Basis-Variante von dem Plus-Modell lediglich beim Akku, was sich damit logischerweise auch auf die mögliche Reichweite und das Gewicht des E-Rollers auswirkt. Mit der Basis-Variante sollen laut Hersteller 15 bis 20 Kilometer möglich sein. Möglich macht dies ein Elektromotor mit 250 Watt und eine 36 V Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 5,8 Ah. Bei der Plus-Variante sollen dank einer größeren Batteriekapazität von 11,6 Ah sogar 30 bis 50 Kilometer möglich sein. Dafür steigt das Gewicht von 14,1 Kilogramm auf 15,3 Kilogramm an. Der Rahmen wird übrigens aus Aluminium gefertigt.

Foto: Hersteller
Der Stigo soll sich innerhalb von zwei Sekunden aufklappen lassen.

Kommen wir zu den Abmessungen des Stigo. Aufgeklappt gibt der Hersteller folgende Eckdaten an: 1050 x 480 x 805 mm (Länge x Breite x Höhe). Zusammengeklappt sind es 480 x 380 x 1180 mm (Länge x Breite x Höhe). Der Radstand beträgt 750 mm. Ansonsten spendiert der Hersteller dem Stigo einen LED-Scheinwerfer, eine LED-Kennzeichenbeleuchtung, eine mechanisch zu betätigende V-Bremse vorne, eine Scheibenbremse hinten, einen LED-Tacho sowie 12-Zoll-Reifen. Gestartet wird der Stigo mithilfe eines NFC-Chips. Alternativ kann der City-Roller mit einer Smartphone-App gestartet werden, die zudem noch einige andere Funktionen wie den Akku-Stand bereithält.

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Stigo E-Roller

Bleibt letztlich die Frage, wie viel das kleine City-Gefährt kostet. Momentan gibt es die Basis-Variante bei Amazon für knapp 1.200 Euro. Ein Schnäppchen ist der Stigo somit nicht. Das Konzept ist allerdings trotzdem durchaus interessant.

Herstellervideo zum Stigo E-Roller

Stigo E-Roller (2018)
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