KTM Sportenduros 2020 KTM
KTM Sportenduros 2020
KTM Sportenduros 2020
KTM Sportenduros 2020
KTM Sportenduros 2020 22 Bilder

KTM-Sportenduro-Modelle 2020

60 Prozent aller Teile sind neu

Man sollte meinen, dass es die Österreicher mit ihren Erfolg im Offroad-Bereich prinzipiell nicht mehr nötig haben, von Jahr zu Jahr immer noch besser zu werden – zu dominant ist die Stellung der orangefarbenen Zweiräder auf dem Markt. Die 2020er-Modellreihe der EXC-F Viertakter und der EXC TPI Zweitakter belehrt uns eines Besseren.

Nach dem Meilenstein im Jahr 2018, als die Einspritzung bei den 250- beziehungsweise 300-cm³-Zweitaktmotoren vorgestellt wurde, folgt nun zwei Jahre später die nächste Entwicklungsstufe. Wieder einmal blieb nahezu kein Stein auf dem anderen, sodass für die neue Generation rund 60 Prozent aller Bauteile erneuert wurden. Man fokussierte sich wie üblich nicht nur auf die Viertakter, sondern schenkte den eingespritzten Zweitakt-Motorrädern ebenfalls große Aufmerksamkeit.

96,8 Kilogramm fahrfertig

Als Highlight rückt 2020 ab Werk eine brandneue homologierte 150 EXC TPI aus, die besonders im unteren Drehzahlbereich über ein solides Drehmoment verfügen soll. Agilität ist bei diesem Leichtgewicht beim proklamierten Gewicht von 96,8 kg fahrfertig selbstverständlich.

KTM Sportenduros 2020
KTM
KTM spendiert seinen Sportenduros im Modelljahr 2020 jede Menge Updates.

Die großen Geschwister sind mit der 250 EXC TPI und der 300 EXC TPI nicht weniger beachtlich. Sie bekamen – genau wie die komplette Viertaktreihe – einen neuen Hauptrahmen, der zwar die gleiche Geometrie aufweist wie die Vorgänger, jedoch an kritischen Stellen versteift wurde. In Kombination mit dem 40 Millimeter längeren Rahmenheck und den neu entwickelten Aluminium-Motorhalterungen wird dem Fahrer ein direkteres Feedback vermittelt. Bei den Zweitaktern wurde zudem der Motor neu positioniert, so dass ein besser ausbalanciertes Fahrgefühl entsteht.

KTM Sportenduros 2020 Andreas Boller
KTM Sportenduro EXC 2019

Triebwerke erhalten ebenfalls eine Auffrischung

Neben höherem Drehmoment wurden der Kühlwasserdurchfluss und somit die Kühleffizienz durch dickere Steigrohre verbessert. Die sensible Sensortechnik bekam einen ausgiebigen Feinschliff, sodass die eingespritzten Bikes in allen Luftdrücken und Temperaturen optimal funktionieren. Ebenso wurden die Mappings modifiziert, um bestmögliche Fahrbarkeit zu erzielen.

KTM Sportenduros 2020
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Die Updates konnten uns bei der ersten Testfahrt durchaus überzeugen.

Um die Kontrolle stets dem Fahrer zu überlassen, verlangten all die Neuheiten an Motor und Chassis nach einem brandneuen Fahrwerks-Setting. Man hat sich für mehr Dämpfung, allerdings in Kombination mit weicheren Gabelfedern entschieden. So wird sichergestellt, dass sich das Bike beim Ansprechverhalten komfortabel, als auch bei schneller Fahrt durchschlagsicher präsentiert.

Fazit

In der Theorie wurde uns bisher nicht zu viel versprochen, denn die ersten Testfahrten im spanischen Enduroparadies Basella verliefen vielversprechend und hinterließen eine tatsächlich beeindruckende Performance!

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