Werner - das Rennen
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Werner – das Rennen 2019

Dieses Mal ohne "Revangsche"

"Werner - das Rennen 2019" findet vom 29.8. bis 1.9. auf dem Flubplatz Hartenholm statt. 2018 startete die Neuauflage des legendären Rennens und da gewann die Horex auf der 201,17-Meter-Strecke.

Das legendäre Werner-Rennen von 1988 sahen 200.000 Besucher. Die Neuauflage startete 30 Jahre später im Rahmen eines Festivals im am selben Schauplatz wie einst und zog rund 50.000 Fans an. Und auch 2019 verwandelt sich der Flugplatz von Hartenholm wieder in ein buntes Festival-Gelände, wenn vom 29. August bis 1. September "Werner – das Rennen 2019" stattfindet. Dieses Mal allerdings ohne "Revangsche", stattdessen werden Brösel, Andi und Holgi in neuen Funktionen vor Ort sein.

Werner-Rennen 2019 Line-Up

Auf der Bühne stehen werden: Böhse Onkelz, In Extremo, Eisbrecher, Kim Wilde, Thundermother, Blaas Of Glory, Crossplane, Kärbholz, Motorjesus, Nitrogods, Skyline, The Coast Guards, The Klempins, The OReilleys And The Paddyhats, The Waltons und viele mehr.

Tickets und Preise Werner-Rennen 2019

Karten gibt es ab 59 Euro – "Camping auf dem großen Campingplatz für alle ist im Ticket inbegriffen, ebenso wie der Zugang zu den Tribünen und ins Fahrerlager. Auch das Mitbringen von Anhängern und Wohnwagen kostet 2019 nichts extra", so der Veranstalter. Kinder bis zu 12 Jahren zahlen nichts.

Außerdem können optional Parzellen mit Stromanschluss in zwei unterschiedlichen Größen als Zusatz gebucht werden. "Fahrzeuge ab zulässigem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen erfordern die Buchung einer Parzelle", so die Information der Veranstalter.

Die Neuauflage 2018

Die Wacken-Veranstalter sorgten 2018 für 90 Bands auf vier Bühnen und Rennen in acht Klassen, bei denen 3.000 Fahrer und Mechaniker mitwirkten. Für das Highlight auf der Achtelmeile sorgten Comiczeichner "Brösel" (Rötger Feldmann, 68 Jahre) und Kneipenwirt "Holgi" (Holger Henze, 74 Jahre). Letzterer trat mit dem Porsche 911 an, der 1988 das Sprintrennen gewann: Baujahr 1968, sechs Zylinder, 2.341 cm³, geschätzte unserienmäßige 600 PS. Brösel rollte auf dem „Red Porsche Killer“ an den Start – ausgestattet mit vier Horex-Motoren zu je 550 cm³, die für schätzungsweise 160 PS sorgen. Dieses Mal siegte Brösel, ganze zehn Sekunden ging das Spektakel, drei Zehntel später raste der 911er über die Ziellinie.

Bilder vom Werner-Rennen 1988

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Geduscht wird in Katzenscheiße

„Alles originool? Wenn der Verlierer wieder wie einst behandelt werden soll, dann fangt schon mal an, Katzenscheiße zu sammeln.“, textete MOTORRAD-Reporter Michael Schümann im Frühjahr 2018 noch. Und so war es, nur dass Brösel aus Solidarität mit Holgi auf den Schmähturm stieg, wo sich beide einer Dusche Katzenscheiße unterzogen.

Die Revanche war an diesem Wochenende natürlich nicht das einzige Rennen: 250 ausgewählte Starter traten beim „Drag Race für Jedermann“ in zehn Klassen auf der Achtelmeile gegeneinander an. Über 500 Fahrer starteten im Moto Cross in 17 unterschiedlichen Klassen. Auf der 1.500 Meter langen Strecke ging es in der Quad-Klasse sogar um Punkte für die deutsche Meisterschaft.

Mofas, Rasenmäher, halbe Motorräder

In der Kategorie „Unicycles“ starteten die Teilnehmer auf motorisierten Einrädern. Hierzu hieß es auf der Veranstaltungsseite: „Man startet aus dem Stand und fährt eine Strecke von 30,48 Meter (100 Fuss). Für einen gültigen Lauf muss sich der Fahrer, die Energiequelle und die Antriebseinheit am Start, während der Fahrt und im Ziel auf/an dem Gerät befinden. Kufen die vor dem Antriebsrad verbaut sind, müssen am Start den Boden berühren. Danach darf es nur noch das eine Rad tun.“ Traktor-Pulling, Mofa-Cup, Stockcar-, Autocross- und Rasentrecker-Rennen sorgten ebenfalls für spannende und sehenswerte Unterhaltung auf dem Gelände.

Apropos Unterhaltung – die war vom Feinsten: Niedeckens BAP, Fury in the Slaughterhouse, Otto und die Friesenjungs, Torfrock sowie der Feuerwehrmusikzug Hartenholm und 85 weitere Bands heizten den Besuchern gut ein.

Werner-Rennen 1988

200.000 Besucher, Tankwagen voller Flens-Pils, Wurstblinker dazu und der Verlierer wurde mit Katzenscheiße beworfen – 1988 schrieb das Werner-Rennen von Hartenholm Zeit-Geschichte. Dass es nach wenigen Sekunden schon vorbei war und Brösel alias Rötger Feldmann seinen von vier Horex-Motoren getriebenen „Red Porsche Killer“ gar nicht erst auf Touren brachte, weil er sich beim Start verschaltet hatte, geschenkt. Es war ne goile Party – und Holgi in seinem roten 911er „war gedopt.“

Motorrad-Sammlung von Andi Feldmann

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