Wenn es zwei Räder und einen Motor hat, dann macht es Spaß – so sieht zumindest mein Verständnis von individueller Fortbewegung aus. Immer schon, angefangen bei meiner klassischen Mofa-Sozialisierung Ende der Achtzigerjahre bis heute, nach über 25-jähriger Zugehörigkeit zur Redaktion MOTORRAD. Bei mir steht dabei der Alltag im Fokus, weil ich nicht nur im Urlaub und am Wochenende Motorräder und Roller bewegen möchte, sondern mich als „Daily Rider“ definiere. Dabei müssen keine fünfstelligen Jahresfahrleistungen zustande kommen, sondern möglichst viele Fahrtage im Jahr, auch gerne weit außerhalb der üblichen Zweiradsaison von April bis Oktober.
Als Berufspendler mit jahrzehntelanger Erfahrung im herausfordernden City-Kontext sind mir früh die Rollerkonzepte im Zweirad-Universum ans Herz gewachsen. Gerne auch mit „nur“ 125 Kubik, weil die in der Stadt meistens völlig ausreichen und ich viel Freude daran habe, das passende Fahrzeug für den gewählten Einsatzzweck einzusetzen. Dass dabei Aspekte wie Alltagstauglichkeit, intuitive Bedienung, zuverlässige Funktion und einfache Zugänglichkeit für mich höchste Priorität genießen, entspricht meinem pragmatischen Charakter. Ein flaches Scooter-Trittbrett und ein großes Helmfach sind nicht sexy? Für mich durchaus.
Außerdem ist mir wichtig, die Lust an der alltäglichen Nutzung von Zweirädern aller Art zu wecken. Dabei möchte ich mit meiner Erfahrung und guten Tipps unterstützen, egal, ob es sich dabei um die Wahl des passenden Fahrzeugs, der geeigneten Fahrerausstattung oder um sinnvolles Zubehör dreht. Damit Motorräder und Roller den Platz in den Verkehrskonzepten der Zukunft einnehmen können, der ihnen gebührt.

