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Honda-Patent deutet neues Crossover-Bike an

Mit dem Vierzylinder der 650er-Klasse

Keine Geländemaschine, dafür im Adventure-Outfit mit sportlicher Karosserie, aufrechter Ergonomie und schlanker Linie – die neue Honda für die Mittelklasse könnte äußerst ansprechend werden.

Motor und Hubraumklasse haben wenig gemein mit den Abbildungen der Patentzeichnungen, optisch sind aber ein paar Gemeinsamkeiten auszumachen, wie beispielsweise die nicht zerklüftete und stattdessen flächige Verkleidung. Und auch das zierliche, spitz zulaufende Heck der Zeichnung mag den einen oder anderen an die auf der letzten EICMA gezeigten Studie erinnern. Das Konzept kam bei Besuchern und Fachpresse gleichermaßen gut an. Dass das Modell, welches die Zeichnungen zeigen, es mit dem Gelände aber weniger ernst meint als die 125er-Studie, zeigen die fehlenden Speichenräder, die Sitzmulde (statt durchgehend gerade Sitzbank) sowie die nicht ganz so aufrecht im Wind stehende Frontverkleidung und der stärker geneigte Windschild.

Einsatzgebiet eher auf der Straße

Schaut ganz so aus, als ob Honda an einem Crossover-Bike werkelt, das die angesagte Adventure-Optik aufgreift, aber eben doch hauptsächlich dafür konstruiert ist, auf der Straße Kilometer zu machen. Es könnte entsprechend eher in Richtung Yamaha Tracer 700, Tracer 900, BMW F 900 XR gehen. Wobei die auf den Zeichnungen abgebildete Honda ohne Zweifel mit einem Vierzylinder-Reihenmotor ausgestattet ist, was in Sachen Adventure-Bike in dieser Hubraumklasse zumindest ungewöhnlich wäre. Die kleine Tracer und die F 900 XR beispielsweise rollen mit Zweizylindern an, die Tracer 900 ist dagegen mit drei Zylindern ausgestattet. Kawasakis Versys 1000 und BMWs S 1000 XR werden von Vierzylindermotoren angetrieben, bewegen sich aber in einer anderen Hubraumklasse.

Dass ein Vierzylinder für Adventure-Bikes in dieser Klasse bisher nicht zum gängigen Motorenkonzept gehört, hat mehrere Gründe: Reihenvierzylinder sind oft größer als andere Motoren mit ähnlich großem Hubraum. Da Adventure-Bikes oft schmal konstruiert sind, ist ein breiter Motor eher ein Hindernis. Außerdem sind Reihenvierzylinder optimal für höhere Drehzahlen ausgelegt und deshalb bisher eher im sportlichen Segment beliebt. Dass Honda seine Straßenmodellpalette mit dem 650er-Reihenvierer ausbauen möchte, macht trotzdem Sinn. Denn den Motor gibt es schon, beispielsweise in der CB 650 R. Er erfüllt die aktuellen Abgasnormen und würde sich zum Kilometer reißen auf der Straße vorzüglich eignen.

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